Google Glass Das sind die Großeltern der Datenbrille

So sahen sie aus: Googles erste Versuche in Sachen Computerbrille. Ab der dritten Version (oben rechts) erstellte man die Gehäuse selbst - im 3D-Druck-Verfahren.
So sahen sie aus: Googles erste Versuche in Sachen Computerbrille. Ab der dritten Version (oben rechts) erstellte man die Gehäuse selbst - im 3D-Druck-Verfahren.

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O zeigt der Internetriese dem Publikum, wie die ersten Prototypen des Projekts »Glass« ausgesehen haben. Dabei wird klar: Nicht jedes Produktfoto sollte an die Öffentlichkeit gelangen.

Hardware-Ingenieur Jean Wang arbeitet an Googles Datenbrille. In ihrer Präsentation zur aktuellen I/O-Konferenz war eine Folie zu sehen, die die Entwicklungsschritte hin zum finalen Gehäusedesign zeigen sollte. Auch wenn ein paar wenige frühe Prototypen von Glass publik wurden, gingen diese Bilder einen Schritt weiter. Anhand der Aufnahmen konnte man im Prinzip den kompletten Entwicklungsprozess nachvollziehen. Anfangs befestigte man lediglich die elementaren Bestandteile eines Smartphones an einem Brillengestell und bastelte einen Piko-Projektor dazu, der dem Träger direkt in die Augen schien. Der Übergang von standardisierten Komponenten hin zu eigens designten und mittels 3D-Druck hergestellten Materialien ermöglichte deutliche Fortschritte – technisch wie optisch. Auch ging man dazu über, die Optiken selbst herzustellen. Wenn man sich die ersten Prototypen so anschaut, kann man Google zu den Veränderungen am Design nur gratulieren.

Den Vortrag von Jean-Wang auf der Google I/O können Sie im offiziellen Video von Tag 1 der Konferenz ab 06h:13min sehen.