Bis 2010 sollen die Deutschen 35 Mio. 3G-Handys haben

Bereits jetzt nutzt jeder fünfte deutsche Konsument mit seinem Handy regelmäßig (mindestens einmal pro Monat) MMS oder das Internet. In vier Jahren wird es laut den Marktforschern von Forrester Research rund jeder zweite sein.

Hierzu werden die meisten Nutzer (75 %) bis Ende 2006 noch auf ein GPRS-fähiges Mobiltelefon zurückgreifen, eine Minderheit (10 %) soll bis dahin allerdings schon über ein UMTS-Handy verfügen. Somit hätten bis Jahresultimo 85 Prozent der dann schätzungsweise mehr als 60 Mio. deutschen Mobilfunkteilnehmer die Möglichkeit, mobil ins Internet zu gelangen.

Für 2010 sagt Forrester eine UMTS-Penetration von 58 Prozent voraus, während immer noch 41 Prozent der Handybesitzer »zu Fuß« über GPRS ins Internet kommen werden. Nur ein Prozent der deutschen Nutzer werde auch dann immer noch keinen mobilen Internetzugang haben.

Deutschland liegt mit dieser Prognose weitest gehend im europäischen Trend. Im europäischen Durchschnitt wird nach Erkenntnissen der Forrester-Analysten der Anteil der regelmäßigen Internet-Nutzer ab 2007 immer um zwei Prozentpunkte höher liegen. Auch soll die UMTS-Quote europaweit im Verlauf der kommenden fünf Jahre stets um drei bis fünf Prozentpunkte höher sein (bis Ende 2006: 14 %).