Analog Devices präsentiert ein ZF-Empfänger-Chipset

Der Zweikanal-VGA (Variable Gain Amplifier) AD8376 und der ZF-Diversity-Empfänger AD6655 von Analog Devices ersetzen in Mobilfunk-Basisstationen der kommenden Generation 48 diskrete Komponenten.

Außerdem erlauben sie die Entwicklung von 3G-Micro- und Pico-Cell-Basisstationen, die deutlich weniger Strom und Platz benötigen. Das neue Chipset von ADI erfüllt die hohen Anforderungen hinsichtlich Bandbreite und Verarbeitung von Multi-Carrier-Signalen und ist für die kommenden 3G- und 2,5G-Kommunikationsstandards wie CDMA2000, UMTS und TD-SCDMA sowie WiMAX ausgelegt.
Auf jedem Funk-Kanal kann mit bis zu sechs Carriern gearbeitet werden. Gegenüber bisherigen Systemen lässt sich beim Einsatz der neuen ZF-Empfänger-Chips von ADI die hundertfache Schleifenverstärkung und somit eine höhere eingangsseitige Empfindlichkeit sowie ein größerer Dynamikbereich erzielen. Aufgrund dieser Eigenschaft können die Basisstationen schwache wie auch starke Rufsignale schnell und effizient empfangen und verarbeiten.
Der AD8376 mit einer Bandbreite von 600 MHz ist der erste digital steuerbare Zweifach-VGA, der bei den höchsten Zwischenfrequenzen eine Verstärkungsauflösung in 1-dB-Schritten (±0,2 dB) ermöglicht. Mit 50 dBm bei 140 MHz (OIP3) bietet er die industrieweit höchste Linearität.