Kein Entweder-Oder!

Zur Erstellung von Steuerungsapplikationen hat sich die IEC 61131-3 über die Jahre fest etabliert. Seit 2005 ist mit der IEC 61499 eine Weiterentwicklung der Norm festgeschrieben. Doch bis heute lässt die Akzeptanz...

Zur Erstellung von Steuerungsapplikationen hat sich die IEC 61131-3 über die Jahre fest etabliert. Seit 2005 ist mit der IEC 61499 eine Weiterentwicklung der Norm festgeschrieben. Doch bis heute lässt die Akzeptanz der IEC-61131-3-Nachfolge-Norm zu wünschen übrig. Woran liegt das und inwiefern können die Vorteile beider Normen unter einen Hut gebracht werden?

Trotz unterschiedlichster Aufgabenstellungen und Anforderungen haben die Anwender von Automatisierungstechnik in der Regel dieselben Idealvorstellungen, was die Auswahl der eingesetzten Komponenten betrifft, und zwar:

  • Engineering-Werkzeuge sollen Bibliothekselemente unterschiedlicher Hersteller akzeptieren und verwenden können – Stichwort Portabilität.
  • Steuerungsgeräte unterschiedlicher Anbieter sollen sich mit Engineering-Werkzeugen von unterschiedlichen Herstellern konfigurieren beziehungsweise programmieren lassen – Stichwort Konfigurierbarkeit. 
  • Steuerungsgeräte unterschiedlicher Hersteller sollen an der Ausführung mehrerer, auch verteilter Applikationen zusammenarbeiten können – Stichwort Interoperabilität.