Diversity Ziehl-Abegg unterzeichnet Charta der Vielfalt

Daniel Reif unterzeichnet für Ziehl-Abegg die Charta der Vielfalt im Heilbronner Welcome Center.
Daniel Reif unterzeichnet für Ziehl-Abegg die Charta der Vielfalt im Heilbronner Welcome Center.

Anlässlich des 3. Deutschen Diversity-Tags hat Ziehl-Abegg die »Charta der Vielfalt« unterzeichnet, um auch öffentlich ein Zeichen für Vielfalt und Offenheit zu setzen. Vorstand Achim Curd Rägle: »Vielfalt ist eine Grundlage für den Erfolg des Unternehmens«

Die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney hat dem größten Künzelsauer Industrieunternehmen gestern im Welcome Center Heilbronn-Franken die offizielle Urkunde überreicht und gleichzeitig für die Ziele der Charta der Vielfalt geworben:

»In Baden-Württemberg leben Menschen aus mehr als 170 Ländern, die über 200 verschiedene Sprachen sprechen. Ein kompetenter Umgang mit Vielfalt will gelernt sein. Denn Vielfalt ist nicht nur spannend, wir müssen auch im Umgang mit ihr noch besser werden«, so Öney.

Hilfreich sei eine Art Grundausbildung in Sachen interkultureller Kompetenz.

»Ein Unternehmen ist die Summe seiner Mitarbeiter«, sagt Ziehl-Abegg-Personalvorstand Achim Curd Rägle. Daher sei eine Vielfalt, die auf gegenseitiger Achtung und Respekt basiert, eine Grundvoraussetzung, um auch künftig als Unternehmen erfolgreich sein zu können.

Erst letzten Herbst ist Ziehl-Abegg im Rahmen des Wettbewerbs »Deutschland – Land der Ideen« für seine ausgezeichnete Willkommenskultur ausgezeichnet worden. In den fünf Werken von Ziehl-Abegg in Hohenlohe arbeiten Menschen, die 34 verschiedenen Nationen angehören.

Ministerin Öney erinnerte daran, dass Deutschland zwar in den Jahren 2012 und 2013 das zweitbeliebteste Zielland für Neuzuwanderer gewesen war, doch das sei kein Grund, sich beruhigt zurückzulehnen.

Öney: »Ausländische Fachkräfte kommen derzeit vor allem zu uns, weil sie anderswo keine Perspektiven haben. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass sich die südeuropäischen Länder hoffentlich auch wieder von der Finanz- und Wirtschaftskrise erholen werden.«