Wo will ich hin? Tipps zur richtigen Arbeitgeberwahl

Für die Selbsterkenntnis in Jobdingen brauchen Bewerber kein Orakel. Sie müssen nur drei Fragen beantworten: Was wünsche ich mir von meinem Arbeitgeber? Was habe ich zu bieten? Wie ist es um meine Marktgängigkeit bestellt?

Bewerber bekommen in dieser Welt nicht alle Wünsche an einen Job erfüllt: Deshalb müssen sie Prioritäten setzen. Einige Fragen, mit denen sie ihren eigenen Wünschen auf den Grund gehen können: Verfolge ich konkrete Karriereziele? Strebe ich eine Führungs- oder Managementposition an oder möchte ich langfristig fachlich arbeiten? Beides geht in der Regel nicht.

In welcher Branche möchte ich arbeiten? In welcher Funktion? Mittelstand, Start-up oder Konzern? Wie wichtig ist mir ein ausgewogenes Verhältnis von Job und Freizeit? Wie wichtig sind mir Kultur und Werte des Unternehmens? Wie mobil bin ich (überregional oder sogar international)? Nun müssen die Bewerber nur noch die Antworten auf diese Fragen priorisieren. Damit haben sie ein erstes sinnvolles Raster für die Auswahl des passenden Arbeitgebers an der Hand.

Auch wenn sich in vielen Branchen und Funktionen die Unternehmen derzeit stark an den Wünschen der Bewerber orientieren, gilt der Grundsatz für Bewerber: Ihre Wünsche müssen sie sich leisten können. Nur wer viel mitbringt, kann auch viel verlangen. Dazu müssen sie zunächst herausfinden, wo ihre Stärken und Schwächen liegen – auch im Vergleich zu anderen Mitbewerbern auf dem Arbeitsmarkt.