Wirtschaftsingenieure Üppige Vergütung, sogar für Anfänger

Die Kombination auch Technik, BWL und Logistik scheint am Arbeitsmarkt gefragt zu sein. Bis zu 60.000 Euro Einstiegsgehalt können Wirtschaftsingenieure kassieren, meldet die private Hochschule der Bayerischen Wirtschaft (HDBW), die einen praxisnahen Studiengang in München, Bamberg und Traunstein anbietet.

»Wirtschaftsingenieure gehören heute zu den am besten bezahlten Ingenieuren auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt«, bestätigt Prof. Dr.-Ing. Matthias Pfeffer, Studiengangsleiter Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft (HDBW).

Sie seien so gefragt, weil die »interdisziplinäre Doppelqualifikation aus technischem und betriebswirtschaftlichem Know-how Wirtschaftsingenieure universell einsetzbar« mache, ergänzt der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI).

Die Generalisten kommen offenbar auch bei mittelständischen Unternehmen an. Partner-Unternehmen, mit denen die HDBW u.a. im Rahmen des Hochschulbeirats Wirtschaftsingenieurwesen kooperiert, sind zum Beispiel Rhode & Schwarz und Knorr-Bremse.

Laut VWI gibt es heutzutage keine Branche mehr ohne Wirtschaftsingenieure. »Durch die Globalisierung wird die Wissenskombination aus Technik, Wirtschaft und Logistik zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren der Zukunft«, bestätigt Prof. Pfeffer.

Der Bachelor-Studiengang der HDBW, der an drei Standorten in Bayern angeboten wird, orientiere sich stark an diesen Anforderungen. »Durch den schon im Studium gelehrten, lösungsorientierten Projektansatz werden die Studierenden bestens auf die Unternehmen vorbereitet«, sagt Prof. Pfeffer.

So werden reale Fallstudien und Projekte in Kooperation mit Partnerunternehmen aus Industrie und Wirtschaft bearbeitet. Bereits im ersten Semester können die Studierenden ein Industriepraktikum belegen, wobei die HDBW mit ihrem Unternehmensnetzwerk bei der Suche entsprechender Plätze hilfreich zur Seite steht.

Unterstützt werden die Studenten von den praxiserfahrenen Professoren und Lehrbeauftragten aus der Industrie. In kleinen und interdisziplinären Arbeitsgruppen sollen sie vom individuellen Coaching und dem direkten und jederzeitigem Kontakt zum Lehrkörper profitieren. Schwerpunkte des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen sind Logistik und Supply Chain Management.

»Jedes Unternehmen bewegt Material und / oder Informationen und mit diesem Warenfluss kommt die Logistik ins Spiel«, sagt Prof. Pfeffer. Die interne wie auch die übergreifende Logistik (Supply Chain Management), so der HDBW-Studiengangsleiter, »sind in den Unternehmen mittlerweile als Kernfaktoren identifiziert«.

Wer zahlt 60.000 Euro Einstiegsgehalt? Zum Beispiel Unternehmensberatungen. Zu deren Aufgaben zählen beispielsweise die Optimierung einer logistischen Kette im Unternehmen (Analyse der Prozessabläufe, Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen, Aufbau eines Kennzahlensystems, Konzeptausarbeitung für Technik, Planung, Organisation und Prozessabläufe etc.) oder die Planung einer zukunftsweisenden Werkstruktur mit logistischer Anbindung (Aufnahme der bestehenden Prozesse, Datenanalyse der Materialflussströme, Bewertung der Varianten in Bezug auf Technik, Organisation und Wirtschaftlichkeit etc.).

Informationsveranstaltungen zum Studiengang finden heute am 18. August statt und am 16.September, jeweils 17.30 Uhr, in München (Konrad-Zuse-Platz 8) und Bamberg (Lichtenhaidestr. 15), sowie am 16. September um 17.30 Uhr in Traunstein (Gewerbepark Kaserne 17).

Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2015/2016 endet am 30. September. Kontakt: studienberatung@hdbw-hochschule.de, Tel. 089-4567845-11.