Regionale Unterschiede bei den Gehältern

Die höchsten Gehälter werden in Frankfurt und München gezahlt, die niedrigsten in Dresden und Leipzig.

Das auf Vergütungsthemen spezialisierte Beratungsunternehmen PersonalMarkt hat mehr als 100.000 aktuelle Gehaltsdaten aus deutschen Großstädten ausgewertet und in ein Ranking gebracht. Demnach liegt das Gehaltsniveau in Frankfurt um 18, in München um 15 Prozent höher als der Bundesdurchschnitt. In Dresden und Leipzig dagegen liegen die Gehälter um 11 beziehungsweise 17 Prozent darunter.

Aufgeholt hat vor allem Köln: Hier ist das Gehaltsniveau um fast 4 Prozent gestiegen. Die Rheinmetropole liegt damit, bezogen auf das Verdienstniveau, nur noch knapp hinter Düsseldorf. Leicht gesunken ist das Gehaltsniveau dagegen in den Städten Hamburg und Nürnberg. Dresden belegt nicht nur einen der hinteren Plätze im Ranking: Das Verdienstniveau ist mit rund 3 Prozentpunkten weniger auch am stärksten gefallen.

Dennoch sind die regionalen Unterschiede bei den Gehältern kleiner geworden: »In Frankfurt und München gab es schon immer leichte Schwankungen«, sagt Tim Böger, Geschäftsführer von PersonalMarkt. Dagegen entwickeln sich die Gehälter in den Städten am unteren Ende des Rankings langfristig betrachtet deutlich nach oben: »Auch in Dresden liegt das Gehaltsniveau heute wesentlich höher als noch vor zwei Jahren «, betont Böger. Die Gehälter, so sein Fazit, würden sich mehr und mehr angleichen. Ausgewertet wurden Gehaltsdaten von insgesamt 109 Berufen, die in allen Städten in ausreichender Zahl vorkommen.