Stellenmarkt Jobmaschine Bosch

Jobfeed, »Big Data«-Jobplattform der niederländischen Softwarefirma Textkernel, hat über 13,4 Millionen online veröffentlichte Stellenanzeigen ausgewertet. Herausgekommen sind interessante Fakten über den deutschen Stellenmarkt.

Die meisten Stellenanzeigen- insgesamt über 19.000 Inserate - wurden letztes Jahr von Bosch veröffentlicht. Auf 2. Platz folgt die Deutsche Bahn mit über 12.000 Stellenanzeigen in 2015 sowie Daimler mit ca. 11.000 Stellenanzeigen.

Ein weiterer Konzern mit über 10.000 Stellenanzeigen ist die Rewe Group. Auf den weiteren Plätzen folgen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und weitere große bekannte Arbeitgeber, wie Siemens, Continental und Johnson & Johnson.

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Highlights aus dem Arbeitsmarkt-Report

Jobfeed, die Big Data Jobplattform von Textkernel,hat mehr als 13,4 Millionen online veröffentlichte Stellenanzeigen analysiert.

Die Angaben stammen von der Textkernel-Tochter Jobfeed, die 13,4 Millionen online veröffentlichte Stellenanzeigen aus dem vergangenen Jahr ausgewertet und auf Duplikate geprüft hat. Textkernel entstand aus Forschungsprojekten zu maschineller Sprachverarbeitung und maschinellem Lernen der Universitäten Tilburg, Antwerpen und Amsterdam.

Bereinigt um Duplikate, Nebenjobs, Praktika, freiberufliche Tätigkeiten und Volontariate, blieben von den 13,4 Millionen erfassten Stellenanzeigen 6,4 Millionen übrig, die zwischen Januar und Dezember 2015 veröffentlicht worden waren.

Aus der Jobfeed-Analyse geht zum Beispiel hervor, dass jedes Stellenangebot durchschnittlich auf 1,9 verschiedenen Websites oder Jobbörsen veröffentlicht wird. Zumeist ist dies die Karriereseite des Unternehmens sowie ein Jobportal.

Die meisten Stellenanzeigen wurden im Oktober veröffentlicht, die wenigsten im Juni.

Am häufigsten wurden »Kaufmännische Angestellte (m/w)« gesucht, gefolgt von »Software Engineer (m/w)« und »Lagermitarbeiter (m/w)«.

51 Prozent aller Stellenanzeigen stammten im vergangenen Jahr von Headhuntern oder Personalvermittlern. Auszubildende, Praktikanten und Trainees hingegen suchten die Unternehmen häufiger direkt, genauso wie Software Engineer und kaufmännische Angestellte.

27 Prozent der Stellenanzeigen stammten von kleinen Unternehmen und Personalberatungen (Headhuntern) mit weniger als 50 Mitarbeitern, 25 Prozent von großen Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern. Bayern hatte bundesweit die meisten Jobangebote, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.