Initiative »superstudium.de« des ZVEI hilft bei der Studienwahl

Die vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) ins Leben gerufene Initiative »superstudium.de« hat sich seit ihrer Gründung 2007 als wichtiger Ratgeber für junge Menschen etabliert, die sich für einen Beruf in der Elektroindustrie interessieren.

Neben interessanten Einblicken in das Studium der Elektroingenieurwissenschaften bietet die Plattform des ZVEI auch jede Menge Hintergrundinformationen für die Studienwahl. Außerdem finden sich dort unter anderem Erfahrungsberichte von jungen Ingenieuren, die ihr Studium bereits abgeschlossen haben, aktuelle Zahlen zu Einstiegsgehältern und Näheres zur Beschäftigungssituation.

Wie gut »superstudium.de« bei den jungen Schülerinnen und Schülern ankommt, konnte man jüngst auch auf der »electronica« erleben. Im Rahmen der Initiative luden die electronica, der ZVEI sowie dessen ausstellende Mitgliedsfirmen Schülerinnen und Schüler von insgesamt elf Schulen auf die Messe ein. Zur Gruppe gehörten Schüler von technisch orientierten Gymnasien, Fachoberschüler und Realschüler.

Wie sieht das Berufsleben als Ingenieur genau aus?

Jede Schule hat eine Partnerfirma, zu deren Messenstand die Schüler nach einer gemeinsamen Einführung gingen. Dort stellten Trainees, Jungingenieure und Personalbetreuer vor, wie das Berufsleben als Ingenieur in den einzelnen Tätigkeitsfeldern aussieht. Die Partnerfirmen der Schüler waren Infineon, STMicroelectronics, Panasonic Electric Works Deutschland, Ultratronik und Loewe.

Lutz Rose vom ZVEI erwartet zwar nicht, dass die meisten Schüler danach wissen, was sie werden wollen. »Aber ich verspreche mir von solch einer Aktion, dass interessierte Schüler sich für eine Laufbahn in der Elektroindustrie entscheiden beziehungsweise dass sie es sich sehr gut vorstellen können, in diese Richtung zu gehen.« Denn nicht nur in der Elektroindustrie, generell sei es sehr schwer für junge Menschen, herauszufinden wo es hingehen soll, meint der Diplom-Ingenieur.

Der Experte beobachtet in letzter Zeit unter den jungen Leuten auch eine erhöhte Frauenquote und findet es sehr begrüßenswert, dass immer mehr Frauen sich für technische Berufe interessieren. Denn Rose ist überzeugt, dass junge Frauen genau so gute Chancen haben wie Männer, in einem technischen Beruf Karriere zu machen – wenn nicht sogar bessere. »Frauen sind meistens engagierter als junge Männer. Sie wissen ganz genau, wo sie hinwollen. Und wenn sie sich entschieden haben, geben sie Vollgas. Das ist bei jungen Männern häufig nicht der Fall.«