Duales Studium Ingenieure für die intelligente Fabrik

Industrielle BV-Anwendungen machten 2014 nahezu 76 % der gesamten Anwendungen aus.
Maschinenbau mit Schwerpunkt Mechatronik ist eine gute Basis für das Arbeiten in der digitalisierten Produktion.

Ein praxisnahes Maschinenbau-Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft soll Absolventen für Industrie 4.0 fit machen.

Die Maschinenbau-Branche will laut VDMA bis 2018 rund 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Stark nachgefragt seien vor allem Ingenieure mit praxisorientierter Ausbildung für den Einsatz in den immer stärker digitalisierten und vernetzten Fabriken.

Partnerunternehmen der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft HDBW sind unter anderem Bosch, MAN und Knorr Bremse. Sie bilden Studenten im Bachelor-Studiengang Maschinenbau mit Schwerpunkt Mechatronik mit aus, als Basis für das Arbeiten in der digitalisierten Produktion.

Die Absolventen sind laut Prof. Dr.-Ing. Markus Urner begehrt. Denn der Trend zu Industrie 4.0., so der Studiengangsleiter Maschinenbau, »fordert von den künftigen Ingenieuren zusätzliche Fachkenntnisse in der Entwicklung und Produktion.«

Deshalb rücken an der HDBW im Maschinenbau-Studium auch die Grundlagen in der Elektrotechnik und Informatik verstärkt in den Fokus, etwa als Maschinenbaustudium an der HDBW mit der Vertiefung Mechatronik.

»Die meisten neu entwickelten Produkte beinhalten neben mechanischen auch elektrische und steuerungsrelevante Komponenten, die sich in der Mechatronik widerspiegeln«, begründet Urner die Ausrichtung und nennt als Beispiel automatisierte Fertigungsstraßen oder Motoren mit nachgeschalteten Steuerungen.

Absolventen des Studiengangs, so verspricht Urner, verlassen die HDBW nicht nur als Experten für die Konstruktion, Montage, Installation, Inbetriebnahme, und Wartung komplexer Anlagen, sondern verfügen auch über die von der Wirtschaft immer stärker geforderte Handlungs- und Sozialkompetenz.

Kontakt: studienberatung@hdbw-hochschule.de, Tel. 089-4567845-11.