Wenn Nachwuchstalente Praxisluft schnuppern ETH Zürich gewinnt Fallstudienwettbewerb von Rohde&Schwarz

2000 Siegprämie gewann der Sieger des Fallstudienwettbewerbs 2015 von Rohde&Schwarz: das Team von der ETH Zürich.
2000 Siegprämie gewann der Sieger des Fallstudienwettbewerbs 2015 von Rohde&Schwarz: das Team von der ETH Zürich.

Das Siegerteam des 12. Internationalen Fallstudienwettbewerbs von Rohde & Schwarz steht fest: Es ist eine Studentengruppe der ETH Zürich. In diesem Jahr drehte sich alles rund um das Thema »Next Generation Network (NGN)«.

Rohde & Schwarz veranstaltet seit zwölf Jahren einen internationalen Fallstudienwettbewerb für Jungingenieure der Elektrotechnik sowie vergleichbarer Studiengänge.

In diesem Jahr stellten sich 135 technische Studierende an zwölf internationalen Standorten der Vorrundenaufgabe.

Das jeweils beste Team pro Hochschule löste das Ticket, um sich im Finale am Münchner Firmensitz von Rohde & Schwarz zu messen. Am Ende entschied eine internationale Jury über den Sieger des Wettbewerbs.

Zur Aufgabe in diesem Jahr machte es Rohde&Schwarz den Teilnehmern, den Prototypen eines Netzwerkcontrollers zu entwerfen, der eine Quality of Service (QoS) für Datenströme sicherstellt und eine Quality of Experience (QoE) für die Endnutzer garantiert.

Hierfür musste das zur Verfügung gestellte Versuchsnetz sowie diverse Anforderungen berücksichtigt werden. Eine besondere Herausforderung: Es galt nicht nur, die geeignete Entwicklungsplattform zu wählen, auch mussten eine grundlegende und kosteneffiziente Architektur sowie die Interface-Spezifikationen geplant werden, um die ready-to-use Komponenten zu verbinden.

Für den Sieg in der Finalrunde zählten neben fachlichem Know-how auch die wirtschaftliche Herangehensweise sowie das Präsentationsgeschick der teilnehmenden Studententeams.

Begleitet wurden die Studierenden von einem Team aus erfahrenen Ingenieuren von Rohde & Schwarz. Dazu Jens Geier, technischer Projektleiter des Fallstudienwettbewerbs: »Unsere Teilnehmerteams sind die anspruchsvolle Aufgabe der Endrunde sehr engagiert, mit großer Motivation und auf hohem technischem Niveau angegangen.

Die Simulation einer vollständigen Produktentwicklung im Rahmen des Fallstudienwettbewerbs ist für viele eine ganz neue Erfahrung. Ich denke, diese Form des Wettbewerbs hat alle nachhaltig beeindruckt und sehr positive Erfahrungen hinterlassen. Wir haben unser Ziel, den Studenten durch persönliche Erfahrung ein Gefühl für die zusätzlichen Herausforderungen von Zeit- und Ressourcenmanagement in realen Projekten zu vermitteln, voll erreicht – ganz unabhängig von den im Wettbewerb erzielten Ergebnissen.«