VDE unterstützt neues Arbeitgebersiegel Elektroingenieure für den Mittelstand

»Ich begrüße das neue ‚Top Job’-Branchensiegel sehr. Denn in unserer Branche ist der Fachkräftemangel längst angekommen. Firmenlenker müssen heute handeln und ihre Zukunft sichern. ‚Top Job’ als Qualitätsanbieter kann hier jedem einzelnen – ob groß oder klein – wertvolle Dienste erweisen«, so der Vorstandsvorsitzende des VDE, Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, anlässlich des Starts der neuen »Top Job«-Runde.
»Ich begrüße das neue ‚Top Job’-Branchensiegel sehr. Denn in unserer Branche ist der Fachkräftemangel längst angekommen. Firmenlenker müssen heute handeln und ihre Zukunft sichern. ‚Top Job’ als Qualitätsanbieter kann hier jedem einzelnen – ob groß oder klein – wertvolle Dienste erweisen«, so der Vorstandsvorsitzende des VDE, Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, anlässlich des Starts der neuen »Top Job«-Runde.

Das Problem ist bekannt, aber noch lange nicht gebannt: der Ingenieurmangel in der deutschen Elektro- und IT-Branche. Denn oft fehlen die Ressourcen für ein systematisches Personalmanagement und attraktive Extras. Ein guter Beitrag dazu ist das neue Branchen-Arbeitgebersiegel »Top Job Elektrotechnik/Elektronik«.

Nahezu alle dazu befragten VDE-Mitgliedsunternehmen und Hochschulen bestätigen, dass der internationale Wettbewerb um die besten Köpfe in der Elektro- und IT-Branche weiter zunimmt. Der VDE MINT-Report Elektrotechnik/Informationstechnik ist ein Indikator für diese Besorgnis erregende Entwicklung.

Besonders betroffen vom Fachkräftemangel sind kleine Unternehmen. Demnach will etwa die Hälfte der befragten MINT-Nachwuchskräfte in ein mittleres und etwa ein Drittel in ein Großunternehmen gehen. Das Schlusslicht bilden kleinere Betriebe.

Ein Grund dafür liegt darin, dass viele kleinere Unternehmen zwar spannende Tätigkeitsfelder und gute Aufstiegschancen bieten können, aber oft die Ressourcen für ein systematisches Personalmanagement und attraktive Extras fehlen.

Dass ein Teil des Mittelstands beim verschärften Wettbewerb um Fachkräfte zu verlieren droht, ist sehr bedenklich, da der Mittelstand der wichtigste Wirtschafts-, Job- und Innovationsmotor der deutschen Wirtschaft ist.

Dies gilt gerade für die Elektro- und IT-Branche: Ihre »Hidden Champions«, das heißt kleine und mittlere Unternehmen mit großer Innovationskraft, marktführender Stellung und hohem Exportanteil, ist es zu verdanken, dass Deutschland seine industrielle Basis halten konnte. Und hier werden auch wichtige Weichen dafür gestellt, dass Deutschland seine Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit sichert.

Umso sinnvoller ist es, den Innovations- und Wirtschaftsmotor Mittelstand im Wettbewerb um hoch qualifizierte Fachkräfte zu unterstützen. Ein guter Beitrag dazu ist das neue Branchen-Arbeitgebersiegel »Top Job Elektrotechnik/Elektronik« für Unternehmen, die sich einem Benchmarking-Wettbewerb unter der Leitung der Uni St. Gallen unterziehen und deren Personalmanagement für gut befunden wird.

Bedeutsam daran ist auch: Dabeisein ist nicht alles, aber schon sehr viel. Selbst wer nicht gut abschneidet, kann eine Auswertung und Empfehlungen dazu erhalten, wie man seine Attraktivität als Arbeitgeber steigern kann.

Der VDE engagiert sich bereits in vielen Initiativen und Wettbewerben zur Förderung des Nachwuchses und des Mittelstandes, so auch für diese Initiative. Es gibt noch keinen derartigen Arbeitgeber-Wettbewerb speziell für die Elektronikbranche, der KMUs auf diese Weise in ihrem Personalmanagement und Marketing unterstützt.

Somit stärkt der Wettbewerb den Mittelstand, die Nachwuchsförderung und den Standort Deutschland. In diesem Sinne wünsche ich der Initiative und den beteiligten Unternehmen den größten Erfolg.