Konjunkturumfrage des ZVEH Elektrohandwerker gesucht

1122 Antworten flossen in die Konjunkturumfrage des ZVEH ein, 4880 Betriebe waren gefragt.
1122 Antworten flossen in die Konjunkturumfrage des ZVEH ein, 4880 Betriebe waren gefragt.

Im Elektrohandwerk brummt das Geschäft, zeigt eine aktuelle Konjunkturumfrage des ZVEH, vor allem in der Energie- und Gebäudetechnik. Jetzt werden neue Mitarbeiter gesucht.

Die konjunkturelle Stimmung in den E-Handwerken liegt im Jahr 2015 weiterhin auf einem »enorm hohen Niveau«, so der ZVEH. Wie seine aktuelle Herbstumfrage zeigt, beurteilen 94,7 Prozent der E-Handwerksunternehmen ihre Geschäftslage positiv (61,5 Prozent »gut«, 33,2 Prozent »befriedigend«).

Der Vorjahreswert von 92,8 Prozent sei damit noch übertroffen worden.

Während in den neuen Bundesländern 69,1 Prozent für »gut« votierten, waren es in den alten Ländern nur 58,8 Prozent. Der bundesweite Geschäftsklimaindex der E-Handwerke erreicht dem ZVEH zufolge mit 76,7 Punkten auf einer Skala von null bis hundert für die Herbstumfragen ein neues Allzeithoch.

Den meisten Umsatz erwirtschaften die Betriebe im Bereich Energie- und Gebäudetechnik gefolgt von Informations- und Telekommunikationstechnik sowie der Automatisierungstechnik.

Immer größeren Einfluss soll in Zukunft die Digitalisierung nehmen, erwarten die E-Handwerker: 64,3 Prozent rechnen damit, dass die Betriebs- und Arbeitsprozesse perspektivisch stärker davon geprägt sein werden. 49,2 Prozent gehen zudem davon aus, dass der Einsatz digitaler Medien bei der Kundenansprache und im Service an Bedeutung gewinnen wird.

40,6 Prozent der Unternehmen melden der Umfrage nach offene Stellen – und das, obwohl die Beschäftigtenzahl im vergangenen halben Jahr in 22,4 Prozent der Betriebe bereits gestiegen ist.