Academic Symposium von Texas Instruments Das sind die Sieger der TI Innovation Challenge

Dieses Jahr ging der erste Preis an die Universität von Ljubljana (Slowenien).
Dieses Jahr ging der erste Preis an die Universität von Ljubljana (Slowenien), ganz rechts.

Anfang November fand in der BMW Welt in München das zweite TI European Academic Symposium von Texas Instruments statt. In diesem Rahmen zeichnete TI auch die Sieger der TI Innovation Challenge (TIIC) aus.

Hochschulpädagogen aus ganz Europa und TI-Experten nutzten das Treffen, um sich auszutauschen und bildungspolitische Aspekte neuer Technologien zu diskutieren.

Die Fachvorträge in der ersten Hälfte der Veranstaltung behandelten die Themen Power Management in Lehre und Industrie mit dem TI Power Management Lab Kit (PMLK) sowie Automobiltrends für Energie und Antriebe im akademischen Bereich. Vierzig europäische Professoren setzten sich damit auseinander, wie diese innovativen Technologien in die Lehrpläne der Hochschulen integriert und diese Tools für die Ausbildung wertvoller Kernkompetenzen genutzt werden können.

TI-Vertreter stellten innovative Initiativen des Unternehmens vor wie das F & E Kilby Lab, neue Industrie- und Automobilanwendungen sowie marktverändernde Projekte für Industrie 4.0 im Rahmen der Agenda Horizon2020 der Europäischen Kommission. Darüber hinaus präsentierten Studenten ihre Ansichten zum Unternehmertum, wobei sie auch auf Chancen für studentische Start-Ups und auf die Rekrutierungsaussichten für künftige Ingenieure eingingen.

Die Veranstaltung endete mit der TI Innovation Challenge Europe Design-Wettbewerb Auszeichnung. Der TIIC Wettbewerb ermöglicht es europäischen Studenten an System-Level-Projekten zu arbeiten, die Problemlösungsstrategien für Automobil- und Industrieanwendungen vorantreiben. Mehrere hundert Studierende aus mehr als 30 Ländern nahmen an dem Wettbewerb teil.

Dieses Jahr ging der erste Preis an die Universität von Ljubljana (Slowenien). Ihr Industrieprojekt ermöglicht dank eines piezoelektrischen, deformierbaren Spiegels mit vielen verschiedenen TI-Analog-ICs eine kostengünstige hochpräzise Strahlsteuerung. Die Lübeck Universität (Deutschland) gewann den zweiten Preis mit einem tragbaren Gerät zur Datenerfassung, basierend auf TI Connectivity-Bausteinen.

Der dritte Preis ging an die KU Leuven in Belgien für ihr intelligentes Beleuchtungssystem mit TI LED-Treibern sowie TI Analog- und Power-Management. Die ETH Zürich (Schweiz) entwickelte eine Energy-Harvesting-Anwendung basierend auf TI Power-Management-Bausteinen, die sie auf den vierten Platz brachte.

»Es ist sehr spannend zu beobachten, wie der TIIC von Jahr zu Jahr wächst und zum führenden Elektronik-Design-Wettbewerb in Europa wird«, sagt Nuria Llin, European University Program Manager bei Texas Instruments. »Die neue TIIC2016 starten wir mit drei konkurrierenden Kategorien: Automotive, Industrie und Innovation. Die Gewinner der jeweiligen Kategorie erhalten die Möglichkeit, eine Woche an der Technischen Universität München zu verbringen. Dort können sie einen Prototypen entwickeln und – wie es bereits vergangene TIIC-Gewinner getan haben – die Optionen für ihren eigenen Start-up ausloten. Die Studenten werden an Kursen von den wichtigsten Industrieunternehmen wie Bosch und BMW als einem der führenden Automobilhersteller teilnehmen.«