Bessere Personalbedarfsplanung spart Kosten

Unpräzise Stellenbeschreibungen und Anforderungsprofile erschweren die langfristige Entwicklung von Stellenplänen und verursachen dadurch unnötige Kosten. Ebenso setzen Unternehmen Zeitarbeitsfirmen ein, obwohl angestellte Arbeitskräfte die Aufgabe meistern könnten.

Dies sind nur einige Defizite, die die aktuelle branchenübergreifende Miebach-Studie zum Thema Personalbedarfsplanung aufgedeckt hat. Auch erhebliche Schwächen bei der in diesem Bereich eingesetzten Software zeigen die Ergebnisse auf. Zusammengenommen könnten die Unternehmen bis zu 15 Prozent Personalkosten einsparen.

Beispielsweise können lediglich 30 Prozent der befragten Unternehmen auf eine regelmäßig aktualisierte Mitarbeiterdatenbank zurückgreifen. Die anderen 70 Prozent verlieren wichtige Informationen, wie zum Beispiel erworbene Zusatzqualifikationen ihrer Angestellten.

Ein weiteres Kosten verursachendes Problem stellt die unzweckmäßige Software dar. Während häufig verwendete Exceltabellen nicht die nötige Kapazität für die unterschiedlichen Personaldaten bieten, mangelt es SAP-basierten Systemen oft an Flexibilität sowie Funktionalität.

Ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis ergab sich bei den Flexibilisierungsmodellen, beispielsweise Gleitzeit und Arbeitszeitkonten. Die befragten Unternehmen sollten Verfahren hinsichtlich ihrer Eignung bei Kapazitätsschwankungen beurteilen. Dabei wurden von mehr als zwei Drittel der Teilnehmer zehn Modelle empfohlen. Jedoch nur die Hälfte der Teilnehmer setzen diese ein.