Berufs- und Karriereberatung auf der electronica

Für die Nachwuchsförderung in der Elektronikindustrie bietet die electronica ein umfangreiches Serviceangebot an. Es richtet sich an Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13, an Hochschulabsolventen, Berufsanfänger sowie an Ingenieure, die sich in ihrem Job weiterentwickeln möchten. Die Programmpunkte im Einzelnen:

Podiumsdiskussion: »Wann ist es Zeit zu gehen«?
Am Mittwoch, den 12. November, steht um 15 Uhr in Halle A2.261 das Diskussionsforum »Wann ist es Zeit zu gehen? Argumente für einen Stellenwechsel!« auf dem Programm. Zu den Teilnehmern gehören Vertreter von Analog Devices, EnOcean, Rohde & Schwarz, Sharp Electronics und Schuh-Eder Consulting.

Veranstalter ist das Karriereportal semica.de unter der Flagge von Schuh-Eder Consulting. Verschiedene Fragestellungen sollen auf der Forum diskutiert werden, zum Beispiel: Was wünschen sich Arbeitnehmer? Wie stellen sich Arbeitgeber auf, um attraktiv zu sein? Moderatorin Christine Demmer, freie Redakteurin von Markt&Technik und der Süddeutschen Zeitung, wird mit dem Forum Karriereanregungen und -ideen aufzeigen.

elektroniknet.de spricht mit Geschäftsführerin Renate Schuh-Eder über das Forum:

Wie kam es zu dem Titel des Forums »Wann ist es Zeit zu gehen«?
In unseren täglichen Gesprächen mit Ingenieuren und Managern stellen wir immer wieder fest, dass dies einer der zentralen Fragen ist. Versuchen die ein oder anderen Personalberater bereits Juniors mit ein bis zwei Jahren von einer Position wegzulocken, so bin ich der Meinung, dass man ganz genau nachsehen sollte, ob die Lernkurve schon ihren Höhepunkt erreicht hat.

Gehen wir davon aus, dass man bis 67 arbeitet, macht es aus meiner Sicht wenig Sinn, bereits im Alter von 40 die gesamte Branche »einmal durch zu sein«! Wie ich es übrigens als ebenso fragwürdig betrachte, 15 Jahre und länger bei einem Unternehmen zu bleiben. Und für beide Fälle könnte ich genügend Beispiele anführen, dass dieses Vorgehen nicht von Vorteil ist. Zudem glaube ich auch, dass Arbeitnehmer sich in Zukunft genauer ansehen werden, bei wem sie arbeiten. Was sie sich genauer ansehen, soll ebenfalls herausgearbeitet werden. Übrigens als wir das Thema wählten, war die Finanzkrise noch nicht in diesem Ausmaße spürbar. Nun gibt es »on top« noch ganz andere Diskussionsmöglichkeiten.

Welche Erwartungen haben Sie?
Ich würde mich über eine zahlreiche Teilnahme freuen und dass die Diskussion den Besuchern ein oder anderen interessanten Gedankenanstoß bietet.

Welche Gründe gab es für die Wahl der Teilnehmer?
Wir wollten möglichst unterschiedliche Unternehmen auf dem Podium haben. Das ist gelungen:
• Rohde & Schwarz aus Sicht des soliden deutschen Unternehmens mit geringer Fluktuation; das Messtechnik-Unternehmen gilt als einer der beliebtesten Arbeitgeber für Ingenieure,
• EnOcean als aufstrebendes junges Unternehmen,
• Schuh-Eder Consulting als fokussierter Personalberater im Prinzip als Vertreter von Arbeitnehmer-Meinungen, die wir ja täglich diskutieren,
• Analog Devices mit amerikanischer Kultur,
• Sharp bringt die japanische Variante ein.