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Arbeit 4.0: »Blauäugige Berlin-Mitte-Diskussionen«

Thomas Sattelberger zählt zu den führenden Köpfen im Personalwesen und er wird nicht müde, sich weiter einzubringen. Mit Markt&Technik sprach er am Rande der NextAct-Veranstaltung in Köln über Personaler, die Peripherie und Politik.

Thomas Sattelberger Bildquelle: © Thomas Sattelberger

Thomas Sattelberger warnt vor zu viel Regulierung in der Arbeit 4.0.

Markt&Technik: Um Karriere zu machen...

Thomas Sattelberger: ...entwickelt man Rückgrat oder man verliert es.

Wenn man oben angekommen ist...

... entscheidet jeder selbst, ob die Luft dünn ist.

Mitarbeiter fordern in Zukunft...

...Führung, die mehr Coaching und weniger Macht ist.

Personaler verstehen nicht...

...,dass die Zeit des one-size-fits-all seit Jahren vorbei ist.

Personaler fühlen sich...

...oft missverstanden und peripher.

Wer von Demokratie im Unternehmen spricht...

...,hat Konzerne meist nicht erlebt. Mir gibt es zu viele blauäugige Berlin-Mitte-Diskussionen.

Wenn man zu viele HR-Ratgeber liest...

...verliert man den gesunden Menschenverstand.

Im  Mittelstand...

...müssen die Warnsignale zur abnehmenden Innovationsfähigkeit angegangen werden.

Mitarbeiterbefragungen sind für mich...

...unnütz, wenn heiße Themen kalten Daten werden.

Arbeit 4.0 verstehen heißt...

...zuerst den Reparaturbetrieb Arbeit 2.0 machen. Das heißt gesundheitsförderliche Arbeitsorganisation, mehr Diversität, und weniger Cloning.

Die Politik muss bei Arbeit 4.0...

...die Finger von noch mehr Regulierung lassen. Deshalb engagiere ich mich in der FDP.