Kameras werden intelligenter

<p>Um „Smart Cameras“, und zwar um die Typen NI 1722 und NI 1742, erweitert National Instruments sein Angebotsspektrum an Aufnahmesystemen für die industrielle Bildverarbeitung.

Um „Smart Cameras“, und zwar um die Typen NI 1722 und NI 1742, erweitert National Instruments sein Angebotsspektrum an Aufnahmesystemen für die industrielle Bildverarbeitung. Der Typ 1722 wurde für den Einsatz unter rauhen Umgebungsbedingungen konzipiert und verfügt über einen 400-MHz-PowerPC-Prozessor. Das Modell 1742 hingegen arbeitet unter einem 533-MHz-Prozessor. Der Sensor mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel, der in beiden Kameras verwendet wird, ist ein qualitativ hochwertiger CCD-Typ von Sony. Für die Kommunikation sind zwei optisch isolierte Digitaleingänge, zwei optisch isolierte Digitalausgänge, ein serieller Anschluss und zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen integriert. Zum Ausstattungs-Umfang der Kamera 1742 gehören zusätzliche Eingänge zum Einlesen von Encoder-Signalen sowie ein Controller und weitere Ausgänge zum Steuern von externen Beleuchtungskomponenten. Auch auf Inkrementaldrehgeber lässt sich synchronisieren. Der Controller für die Beleuchtung kann konstant bis zu 500 mA und gepulst bis zu 1 A liefern. Durch eine Strobe-Beleuchtung wird eine um bis zu vier Mal höhere Intensität erreicht, ohne dabei die Beleuchtungsquelle zu beschädigen. Im Lieferumfang der neuen Kameras ist der „Vision Builder for Automated Inspection“ enthalten (die Kameras lassen sich aber auch unter LabVIEW betreiben). Beim „Vision Builder AI“ handelt es sich um eine konfigurierbare Software, mit der auch ohne Bildverarbeitungs-Know-how in kürzester Entwicklungszeit Machine-Vision-Applikationen realisiert werden können. Hierzu verfügt die Software, die aus zahlreichen Algorithmen-Komponenten besteht, über eine frei wählbare Programmstruktur, die sich praktisch beliebig erweitern und den individuellen Anforderungen anpassen lässt. Anwender, die das Programmieren bevorzugen, können aber auch mit LabVIEW und dem Vision Development Module arbeiten. Algorithmen für Anwendungen wie das Barcode-Lesen, das Aufnehmen von 2D-Code und Klarschrift sowie Verifikation, Objekterkennung, Klassifizierung, Sortierung, Lageerkennung, Vermessung und Farbprüfung sind Bestandteile beider Entwicklungsumgebungen.

Halle A1, Stand 265, www.ni.com