iSuppli revidiert Prognose: 932 Mio. Handys in 2006

Statt mit 900 Mio. Handys, wie ursprünglich prognostiziert, rechnet iSuppli jetzt mit einem Absatz von 932 Mio. Handys in diesem Jahr. Das entspräche gegenüber 2005 einem Zuwachs von 13,7 Prozent.

Grund für die neue Prognose: Im ersten Quartal 2006 haben die Hersteller weltweit laut iSuppli 220 Mio. Mobiltelefone gefertigt, 26,1 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2005. Trotz des saisonal bedingten Rückgangs gegenüber dem vierten Quartal 2005 um 9,5 Prozent hat sich der Handy-Verkauf damit weit besser entwickelt als erwartet.

Samsung, die Nummer 3 im Markt, konnte die Zahl der gelieferten Handys sogar um 6,6 Prozent steigern, Motorola, die Nummer 2, um 3,1 Prozent. Marktführer Nokia dagegen verlor 10,3 Prozent. Im ersten Quartal kommt Nokia auf einen Anteil von 34,1 Prozent, Motorola auf 21 Prozent und Samsung auf 13,2 Prozent. BenQ-Siemens, die Nummer 6, lieferte 35,2 Prozent weniger Handys aus, der Marktanteil fiel von 4,4 im vierten Quartal 2005 auf 3,2 Prozent im ersten Quartal 2006.