Interaktives Fernsehen soll ohne Set-Top-Box auskommen

Sony und die 6 größten amerikanischen Kabelgesellschaften haben eine Absichtserklärung unterschrieben, nach der interaktives Kabelfernsehen in Zukunft ohne Set-Top-Box auskommen soll.

Zu den beteiligten Kabelgesellschaften gehören Comcast, Time Warner Cable, Cox, Charter, Cablevision und Bright House Networks, die zusammen rund 82 Prozent aller amerikanischen Kabelnutzer bedienen.

Ziel der Absichtserklärung ist die Einführung einer standardisierten Plattform, mit denen digitales »two-way TV« einfach per »plug an play« und ohne Set-Top-Box möglich sein soll. Dazu gehören z.B. Video on Demand, das Aufnehmen von Sendungen oder der Electronic Program Guide (EPG).

Neben Sony sollen sich auch andere Hersteller von Konsumelektronik an dem Vorhaben beteiligen, damit die Konsumenten Geräte von unterschiedlichen Herstellern kaufen können. Wie die Plattform technisch aussehen soll, wurde nicht gesagt. Grundlage soll allerdings die Java-basierte »tru2way«-Technologie sein.