Ingenics-Studie zur Windenergie-Industrie: Professionelle Effizienzoptimierung

Für viele Industrien ändern sich die Rahmenbedingungen – auch für die Windenergiewirtschaft, aus der es lange Zeit fast nur positive Nachrichten gab.

Die Fördermittel fließen spärlicher, es gibt Anzeichen für eine Marktsättigung in einigen Zulieferbereichen und die außereuropäische Konkurrenz schließt auf. Außerdem bekommen es die etablierten Betreiber und Komponentenanbieter zunehmend mit großindustriellen Wettbewerbern zu tun, für die es selbstverständlich ist, Produktion, Logistik und Administration kontinuierlich zu verschlanken. Aspekte der Supply Chain wie Transportkosten, Transportzeiten und Transportschadensquoten und ihre Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette – und damit die Effizienz – von Windparkprojekten gewinnen an Bedeutung. Die Unternehmen der Windenergiewirtschaft sind gut beraten, sich jetzt offensiv mit diesen Herausforderungen zu beschäftigen.

Die Zukunft hängt also, zumal es für meisten Unternehmen keine Alternative zur Internationalisierung gibt, davon ab, ob der Übergang von einer lange anhaltenden starken Wachstumsphase zu einem Zustand stabilen Wachstums so gelingt, dass die Betriebe auch unter weniger komfortablen Bedingungen wettbewerbstauglich bleiben und sich unternehmerische Spielräume erhalten können.

Optimierungschancen gibt es an fast allen Stationen der Wertschöpfungskette, insbesondere der Logistikkette. Um kontinuierliche Verbesserungsprozesse als Teil eines Lean Managements realisieren zu können, muss die Wertschöpfung systematisch untersucht werden. Zu diesem Zweck hat das Beratungsunternehmen Ingenics AG die Studie »Supply Chain Excellence – Strategies and Solutions for the Wind Market« initiiert (www.ingenics.de/wind-studie). 

Erstmals wird die gesamte Logistikkette vom Anlagenhersteller bis zur Montage vor Ort analysiert, um die Einsparpotenziale der gesamten Prozesskette zu ermitteln.

Konkretes Ziel der Studie ist es, Logistikkosten zu reduzieren, Kundenzufriedenheit und Qualität zu erhöhen und so insgesamt die Effizienz von Windparkprojekten zu steigern. Teilnehmen können alle Unternehmen rund um die Windenergie, Windparkbetreiber, Anlagenhersteller, Zulieferer, Ingenieurbüros etc.. Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten fundierte Informationen und Vorschläge für Strategiemaßnahmen zur gezielten Optimierung ihrer Supply Chain.

Unternehmen, die sich noch bis Ende Oktober 2009 beteiligen wollen, sind willkommen. Die Ergebnisse der Studie stehen allen Teilnehmern ab Ende Januar 2010 unentgeltlich zur Verfügung.