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Der amerikanische Lithium-Ionen-Batteriehersteller EnerDel wird 237 Mio. Dollar in den Bau einer neuen Fertigungsstätte nahe Indianapolis investieren.
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Die dort gefertigten Lithium-Ionen-Batterien sollen sowohl in Autos als auch in stationären Stromspeichern zum Einsatz kommen. Das neue Werk wird die Produktionskapazität von EnerDel verdoppeln und soll 1.400 neue Arbeitsplätze schaffen.
»Der Bedarf an Hochleistungs-Lithium-Ionen-Systemen für Automobilanwendungen und Smart-Grid-Applikationen steigt rasant an«, begründet Charles Gassenheimer, Chairman und CEO von EnerDel die Entscheidung zum Bau des neuen Werks, »wir wollen diesen Markt mit einem Produkt mit dem Qualitätsstempel „Made in America“ bedienen«. Mit den Fertigungskapazitäten des neuen Werks wird EnerDel rund 600.000 Hybrid-Fahrzeuge, oder 60.000 Elektrofahrzeuge ausstatten können.
Rund 119 Mio. Dollar der für den Fab-Bau veranschlagten 237 Mio. Dollar stammen aus dem Wirtschaftsförderungsprogramm der US-Regierung, die eine 50-prozentige Finanzierung von Elektromobilitäts-Projekten vorsieht.
Indiana könnte sich nach Einschätzung von Gassenheimer zum Silicon Valley des 21. Jahrhunderts für die Autoindustrie entwickeln. Er verweist dazu auf das in den letzten Jahren entstandene Kompetenz-Cluster in Sachen Automobilbau und elektrische Antriebstechnik. Da erscheint es nur folgerichtig, dass der Elektroautobauer THINK angekündigt hat, seine US-amerikanische Fertigung in Indiana anzusiedeln. Dass EnerDel auch mit europäischen Automobilbauern bestens verdrahtet ist, belegt die Realisierung des elektrischen Antriebs für Volvos C30-Plattform, die EnerDel in 18-monatiger Zusammenarbeit mit Volvo realisiert hat.