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03.02.10

Der DRAM-Markt stabilisiert sich

Auch das ist eine Nachricht wert: Die Preise am DRAM-Markt sind stabil. Nach einem dramatischen Preisanstieg im Jahr 2009 fallen jetzt die Preisschwankungen viel moderater aus als bisher.

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Robert Herth, MSC: »Die Hersteller haben den Bedarf für DDR2 etwas unterschätzt.«

Robert Herth, Prokurist und Sales & Marketing Direktor der IT Group von MSC, veranschaulicht die Preisentwicklung am Beispiel des gängigen 1-GBit-DDR2-Chips: »Während der Preis im Januar 2009 für diesen Baustein bei durchschnittlich 0,90 Dollar lag, hat sich heute der Preis bei rund 2,60 Dollar eingependelt.«  

Im Allgemeinen kann man beobachten, dass die großen Speicherhersteller sehr stark auf DDR3 gesetzt haben. Nach Ansicht von Robert Herth haben sie dabei den Bedarf für DDR2 etwas unterschätzt. DDR2-Speicher wandern beispielsweise in großen Mengen in Netbooks und in Fernsehgeräte.

Der Speicherexperte erwartet, dass wegen des sehr stabilen Preises die Hersteller die Produktion für DDR2 weniger stark drosseln werden als ursprünglich geplant. Dennoch stellt Robert Herth klar: »Die DDR3-Technologie lässt sich nicht aufhalten. Die Nachfrage nach DDR3-Speichern wird die Nachfrage nach DDR2-ICs wahrscheinlich im dritten Quartal übersteigen.«

Corinna Puhlmann, Markt&Technik