Elektronikindustrie e.V. (www.zvei.org), als Reaktion auf den Offenen Brief „Vielfältige WEEE-Umsetzung innerhalb Europas“ der Elektronik:
„Die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie begrüßt es außerordentlich, dass Sie die verantwortlichen Stellen – insbesondere auch in Brüssel – auf die kaum zu unterschätzenden Folgen der unzureichenden Koordination der nationalen Umsetzungen deutlich hingewiesen haben. Die Mitglieder des ZVEI sind in höchstem Maße an einer möglichst einheitlichen Umsetzung der Richtlinien WEEE und RoHS in den Mitgliedsstaaten der EU interessiert. Verbesserungen des Umweltschutzes dürfen nicht zu einer Atomisierung des Binnenmarktes mit den unterschiedlichsten Marktzugangsbeschränkungen führen. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist die Koordination und Kooperation der nationalen Register, die von der WEEE-Richtlinie gefordert werden. Hier müssen alle verantwortlichen Stellen in Europa an einen Tisch. Auch die Interpretation des „Inverkehrbringens“ – „put on the market“ – mit Blick auf die RoHS-Richtlinie darf nicht dem Zufall überlassen bleiben. Hierzu gibt es klare Vorgaben aus Brüssel, die nicht von einzelnen Ländern, wie beispielsweise Belgien, beliebig verändert werden dürfen. Dass auch andere Fragen, wie zum Beispiel der Anwendungsbereich, von großem Interesse sind, versteht sich von selbst.“ Otmar Frey, ZVEI Harry Schubert, Elektronik 04/2006
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