Kapazitätserweiterung Zwei neue Fabs für TI

Um die Fertigungs-Kapazitäten für analoge ICs weiter auszubauen, hat Texas Instruments nun den Kauf zweier Fabs in Japan abgeschlossen. Dabei wird TI auch als Auftragsfertiger für den ehemaligen Besitzer Spansion tätig sein.

Schon im Juli hatte TI bekannt gegeben, die beiden Fabs von Spansion in Aizu zu übernehmen. Nun ist der Kauf also abgeschlossen. Genutzt wird vorerst nur eine der beiden Fabs. Mit dieser 200-mm-Fab will TI einen Jahresumsatz von 1 Milliarde Dollar erzielen. Die zweite Fab, in der auf 200- oder 300-mm-Wafern gefertigt werden kann, nutzt TI vorerst nicht und hält sie sich für zukünftige Kapazitätserweiterungen bereit. Ein Teil der 300-mm-Anlagen wurde allerdings ins amerikanische Richardson geschafft, wo Texas Instrument in der so genannten RFAB analoge ICs auf 300-mm-Wafern fertigen will.

Die japanische Fab in Aizu wird TI allerdings nicht nur für eigene Zwecke nutzen sondern auch NOR-Flash-Speicher für den ehemaligen Eigentümer Spansion fertigen. Spansion musste die Fabs im Zuge seiner Insolvenz verkaufen.

In der Fab in Richardson, wo TI bereits Ende des Jahres die ersten ICs fertigen will, steht bereits zahlreiches Equipment aus der Konkursmasse von Qimonda.