ZMD hält an Ausbauplänen fest

Trotz eines erwarteten Umsatzrückgangs von 30 Prozent in diesem Jahr plant das Analog-/Mixed-Signal-Unternehmen keine Entlassungen und will zusätzliche Stellen schaffen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der Umsatz von ZMD leicht auf 56 Millionen Euro gewachsen. Im vergangenen Jahr waren es 55 Mio. Euro. Der Gewinn vor Steuern (EBIT) lag bei 4,4 Mio. Euro im Vergleich zu 4 Mio. Euro im Vorjahr.

Besonders gut lief das Geschäft von ZMD in den ersten neun Monaten des letzten Jahres. Als »erfreulich« bezeichnete das Unternehmen das Geschäft mit mobilen medizinischen Diagnosegeräten. 75 Prozent seines Umsatzes erzielte ZMD im Ausland, 50 Prozent im Bereich Automotive.

Mit 270 Mitarbeitern hat sich deren Zahl innerhalb eines Jahres um 30 erhöht. Auch in diesem Jahr sollen 15 neue Stellen, vor allem in der Entwicklung und im Produkt-Marketing geschaffen werden. Trotzdem will aber auch ZMD Kosten sparen und auf die ausreichende Effizienz seiner Strukturen achten. ZMD-Chef Thilo von Selchow sagte angesichts der Wirtschaftskrise, dass sein Unternehmen in der Lage sei, antizyklisch zu investieren.

Für 2009 erwartet ZMD einen Umsatzrückgang von 30 Prozent und einen Verlust von ungefähr 5 Mio. Euro. Das Umsatzniveau von 2008 soll erst 2011 wieder erreicht werden.