Zensys konzentriert sich auf die drahtlose Gebäudeautomatisierung

Zensys setzt auf die eigene Z-Wave-Technik, um die drahtlose Gebäudeautomatisierung zu realisieren. Nur so sei die Interoperabilität zu gewährleisten. Inzwischen hat Zensys mehr als 125 Unternehmen in der Z-Wave-Allianz um sich versammelt und will so dem ZigBee-Standard die Stirn bieten.

Mit »Z-Wave« umschreibt das Unternehmen die gesamte auf die Heimautomatisierung zugeschnittene Kommunikationsplattform für das Mesh-Netzwerk. Zensys entwickelt ähnlich wie die amerikanische Firma Dust Networks sowohl die ICs als auch die Module.

Die Z-WaveTechnik ist auf einem SoC implementiert. Der 5 x 5 mm große Chip vom Typ ZW0201 verfügt über einen vollständigen FSK-Radio-Transceiver, eine stark beschleunigte 8051-CPU, 32 KByte Flash, SRAM und umfangreiche Peripherie einschließlich Triac-Controller, 8/12-Bit-A/D-Wandler und UART. Die Empfangsempfindlichkeit liegt bei -104 dBm, die Stromaufnahme im Sleep-Modus bei 2,5 µA. Mit zwei AAA-Batterien ausgestattete Thermostaten bringen es auf eine Lebensdauer von zehn Jahren.

Ende 2006 hat Zensys eine zweite Chipgeneration auf den Markt gebracht, die rund 3 Dollar kostet. Mit der dritten Generation Ende 2007 will Zensys in den Bereich von 1 Dollar kommen.