Xilinx gibt Gewinnwarnung heraus – Altera rechnet mit Wachstum

Der FPGA-Hersteller Xilinx rechnet gegenüber dem letzten Quartal mit einem Umsatzrückgang von 5 Prozent. Noch im April hatte man eine Prognose von »-4 Prozent bis +4 Prozent« abgegeben.

Dies ist um so bitterer, weil Konkurrent Altera – und andere Chiphersteller, u.a. Texas Instruments oder National Semiconductor – sehr optimistische Ausblicke gaben: So rechnet Altera mit einem Quartalswachstum von 2 bis 7 Prozent. TI hatte erst kürzlich seine Prognose für das zweite Quartal verbessert und National die Erwartungen bezüglich der Geschäftsergebnisse am Ende des vierten Quartals übertroffen.

Laut Wall Street Journal sollen die Probleme bei Xilinx im Wesentlichen durch Lieferschwierigkeiten mit einigen Virtex-5-Bausteinen verursacht werden, deren hohe Nachfrage derzeit nicht befriedigt werden kann. Bereits im April hatte Xilinx angekündigt, 6 Prozent seiner Belegschaft abzubauen, die Gehälter einzufrieren und andere Maßnahmen zur »Effizenzverbesserung der Arbeitsabläufe« umsetzen zu wollen.