X-Fab am Tiefpunkt des Abschwungs

Der Umsatz der Foundry ist im letzten Quartal um 65 Prozent zurückgegangen. Doch die Lage scheint sich langsam wieder zu bessern.

Der Umsatz von X-Fab ist im ersten Quartal auf 31,4 Millionen Euro zurückgegangen. Das sind rund 65 Prozent weniger als im ersten Quartal 2008. Damals hatte X-Fab den höchsten Quartalsumsatz in seiner Firmengeschichte erzielt. Der Verlust im operativen Geschäft (EBIT) fiel auf 16 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2008 stand unter dem Strich ein Gewinn von 16,8 Mio. Euro.

Im Vergleich zum vorhergehenden Quartal fiel der Umsatz um 31 Prozent.
Aufgrund des starken Umsatzrückgangs und des Verlustes plant X-Fab, seine Ausgaben zu senken und bestimmte Prozesse intern zu optimieren.
Der Ausbau der Fertigung in Dresden, die von 150 mm auf 200 mm umgestellt wird, wird jedoch weiter fortgeführt. Seit März zeichnet sich wieder eine leichte Verbesserung der Auftragslage ab.

Der Geschäftsführer von X-Fab, Hans-Jürgen Straub, sagte zu der Entwicklung: »Wir gehen davon aus, dass wir im ersten Quartal 2009 den Tiefpunkt des Abschwungs erreicht haben, die Auftragslage hat sich im bisherigen Verlauf des zweiten Quartals bereits verbessert. Für uns ist in dieser Situation neben der internen Optimierung auch die Vorbereitung auf ein wieder einsetzendes Wachstum entscheidend. So halten wir an wichtigen Investitionen sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekten fest, um bei der zu erwartenden Wiederbelebung der Nachfrage lieferfähig zu sein und die sich dann ergebenden Wachstumschancen optimal zu nutzen.«