Weltweiter Halbleitermarkt wächst um 4,1 Prozent

Intel bleibt die Nummer 1, AMD ist der große Verlierer.

Laut aktueller Zahlen des Marktforschungsunternehmen iSuppli bleibt Intel unangefochtene Nummer 1 der Top 20 Chip-Hersteller. Das Unternehmen steigerte seine Einnahmen auf dem Chipsektor im Jahr 2007 um 7,7 Prozent und erreichte einen Umsatz von knapp 34 Mrd. Dollar. Der Konkurrent AMD hat dagegen mit einem Umsatzrückgang von 22,7 Prozent zu kämpfen und landet abgeschlagen auf Platz 11.

»Das positive Ergebnis für Intel lässt sich auf den großen Erfolg seiner Dual- und Quadcore-Prozessoren zurückführen. Die Marktanteile, die Intel im ersten Quartal in diesem Sektor AMD abgezwackt hatte, konnte das Unternehmen nahezu das gesamte Jahr hindurch verteidigen.« , so Dale Ford, Vice President, Market Intelligence bei iSuppli. »Im Vergleich zum Vorjahr sind nun die Rollen vertauscht. Damals konnte AMD durch den erfolgreichen Dual-Core-Mikroprozessor Marktanteile gegenüber Intel gut machen«.

Die japanischen Halbleiterhersteller Sony und Toshiba verzeichneten einen Rekordumsatzzuwachs von 56,8 und 24,1 Prozent. Beide Unternehmen führen dies auf die große Nachfrage bei der Sony Playstation 3 zurück, für die auch Toshiba Chips herstellt. Auch das amerikanische Unternehmen Qualcomm war in diesem Jahr überdurchschnittlich erfolgreich: Mit einem Umsatzzuwachs von 23,7 Prozent landet das Unternehmen auf Platz 12.

Infineon profitierte vom starken Wireless-Markt und schloss das Jahr mit einem Umsatzzuwachs von 14,3 Prozent ab. Ganz anders erging es Texas Instruments: Das Unternehmen, dass 45 Prozent seines Umsatzes im Wireless-Markt erwirtschaftet, musste 3,4 Prozent Umsatzeinbußen hinnehmen.

Für das gesamte Jahr 2007 geht iSuppli von einem weltweiten Umsatz von 270,9 Mrd. Dollar aus, was einem Umsatzwachstum von 4,1 Prozent gegenüber 2006 entspricht.

Die Top 10 der weltweit größten Halbleiterhersteller:

Quelle: iSuppli