Bauelemente Wearables - der Stoff, aus dem die Zukunft ist

Der Erfolg mobiler Innovationen durch ein harmonisches einfügen in die Lebensgewohnheiten
Der Erfolg mobiler Innovationen durch ein harmonisches einfügen in die Lebensgewohnheiten

Durch Smartphones, Tablets und das mobile Internet haben sich viele Menschen an die Vorteile eines ständig vernetzten, durch Computer unterstützten Lebensstils gewöhnt. Durch ihre Mobilität und intuitive Bedienerfreundlichkeit sind sie zu einem wesentlichen, fast unsichtbaren Teil des täglichen Lebens geworden.

Einer der Hauptvorteile von Wearables ist der ständige Kontakt mit dem Körper, wodurch sie sich ideal für die Überwachung von Gesundheitswerten eignen. Menschen sind es gewohnt, Armbanduhren, Brillen, Kleidungsstücke, Kopfhörer und Schmuck zu tragen; daher ist der nächste logische Schritt, diese Dinge mit zusätzlichen Fähigkeiten auszustatten, die einen spürbaren Mehrwert für das Leben des Trägers bieten, ohne diesen zusätzlich zu belasten.

Technologien zur Bestimmung bestimmter Blutwerte wie Blutzucker, Hämoglobin und Sauerstoffgehalt durch den Einsatz nichtinvasiver optischer Spektroskopie sind bereits verfügbar. Der nächste Schritt ist deren Integration zusammen mit Sensoren zur Messung von Blutdruck, Herzschlag und Körpertemperatur in einem Wearable, so dass aufkommende Krankheiten bereits in einem frühen Stadium erkannt werden können.

Funktionen zur Analyse des Schlafverhaltens in Wearables können Schlafzyklen überwachen und helfen, diese zu verbessern, so dass sich der Benutzer ausgeruhter und erholter fühlt. Gesunde Lebensweisen können durch Belohnungssysteme unterstützt werden, wie beispielsweise Trophäen, erzielte Punkte und bestandene Herausforderungen, und das Teilen der erreichten Ziele über soziale Netzwerke hilft dem Anwender, motiviert zu bleiben und sich neue vorteilhafte Gewohnheiten anzueignen. Versicherungsgesellschaften könnten sogar neue Geschäftsmodelle entwickeln, wie zum Beispiel ein Paket bestehend aus einem subventionierten Wearable und gekoppelt mit einem Krankenversicherungsvertrag, ähnlich wie dies in der Handy-Branche bereits gang und gäbe ist.

Eine weitere spannende Innovation sind Smart Glasses, die drahtlose Vernetzung, ein Head-up Display sowie eine Kamera in einem Headset zusammenfassen, das so einfach zu tragen ist wie eine Brille. Smart Glasses versprechen ihren Trägern die Möglichkeit, innerhalb einer erweiterten Realität (Augmented Reality) zu leben, in der beispielsweise Reparaturhandbücher für Mechaniker, Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Fabrikarbeiter, Informationen über Waren für Logistikanwendungen oder optische Hervorhebungen von Sehenswürdigkeiten für Touristen im Sichtfeld eingeblendet werden.

Wearables auf die Bedürfnisse ­ihrer Träger ausrichten

Um erfolgreich zu sein, müssen Wearables den Endverbrauchern einen offensichtlichen Mehrwert bieten. Darüber hinaus wird der Erfolg am Markt entscheidend von Größe, Gewicht und Bauform abhängen, da diese einen maßgeblichen Einfluss auf den Tragekomfort der Geräte haben. Außerdem zählen ein modisches Erscheinungsbild und ein leicht verständliches Bedienungskonzept zu den wichtigsten Faktoren in Anwendungen für Endverbraucher.

Um diesen Anforderungen zu genügen, müssen die verwendeten Bauteile äußerst klein sein und eine extrem niedrigere Leistungsaufnahme aufweisen. Ein geringer Energieverbrauch des Gesamtsystems ist entscheidend, um auch mit kleinen, leichten Akkus eine lange Akkulaufzeit zu erreichen.