Virtex-5 mit neuem Prozessor

Mit der FPGA-Familie Virtex-5-FXT stellt Xilinx auch einen neuen Prozessor vor und bietet gleichzeitig Übertragungsraten von bis zu 6,5 Gbit/s.

Nach den Serien LX, LXT und SXT ist Virtex-5-FXT die vierte Familie der Virtex-5-Serie.

Für Virtex-5 FXT hat Xilinx nach dem Microblaze- und dem PowerPC 405 nun einen neuen Prozessor im Angebot. Der PowerPC 440 kann bis zu 550 MHz getaktet werden und hat einen Daten- und Befehls-Cache von jeweils 32 Kbyte. Der Zugriff zum Prozessor erfolgt mit 128-bit-Schnittstellen. Der Prozessor hat außerdem einen 5x2 cross-bar-switch mit 5 bzw. 2 Master- und Slave-Schnittstellen. Über die Auxiliary Processor Control Unit (APU) kann der Prozessor direkt mit der Logik des FPGA-Bausteins kommunizieren.

Ebenfalls neu sind die so genannten GTX-Transceiver, mit denen Datenübertragungsraten von bis zu 6,5 Gbit/s möglich sind. Je nach Version sind zwischen 8 und 24 von ihnen auf dem FPGA integriert. Dabei nehmen sie weniger als 200 mW pro Kanal auf.

Die Bausteine der Virtex-5-FXT-Familie enthalten zudem bis zu 384 DSP-Blöcke und bis zu 16,5 Mbit internen Speicher. Als Entwicklungsumgebung stellt Xilinx das Embedded Development Kit (EDK) in der Version 10.1 zur Verfügung.

Die Virtex-5-FXT-Familie eignet sich beispielsweise für den Einsatz in Basisstationen für die nächste Mobilfunkgeneration (4G).