Version 1.4 der IP-XACT-Spezifikation erhältlich

Die EDA-Standardisierungs-Organisation »SPIRIT Consortium« hat zwei neue Features in die IP-XACT-Spezifikation aufgenommen. Somit unterstützt die Version 1.4 IP für Transaction-Modeling-Styles und ein Tight-Generator-Interface (TGI).

Die IP-XACT-Spezifikation, ein XML-Datenbuch, das viele unterschiedliche Aspekte von IP-Modulen dokumentiert, ermöglicht Designern die Verwendung von IP-XACT-Tools, um automatisch unterschiedliche »Expressions« eines Designs zu kreieren. Design- und Verifikations-Ingenieure profitieren von der Spezifikation durch das automatisierte IP-Processing.

Die Spezifikation beschreibt Hardware- und Software-Views eines Designs sowie IP-Schnittstellen (inklusive der Identifizierung von Ad-hoc-Verbindungen) und Schnittstellen zu Standard-Bussen. Dies ermöglicht Design- und Verifikations-Tools, mit der IP automatisch die Integrations-Voraussetzungen zu bestimmen. »Wir haben erkannt, dass die IP-Wiederverwendung ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung sicherer, bewährter und reproduzierbarer Designs, basierend auf einem echten industriellen Maßstab, sind«, sagte Ralph von Vignau, President des SPIRIT Consortiums.

Basierend auf der Version 1.2 wurde das Datenmodell der Spezifikation 1.4 erweitert, um IP mit transaktionalen Schnittstellen vollständig dokumentieren zu können. Diese IPs mit transaktionalen Schnittstellen werden weit verbreitet für Architekturuntersuchungen, Performance-Modellierung oder Verifikations-Methodologien verwendet. IP-XACT beinhaltet zudem den TGI als einen Schlüsselmechanismus, um die Übertragbarkeit der Generatoren über alle IP-XACT-Design-Umgebungen hinweg zu realisieren. TGI ermöglicht das Programmieren von Generatoren mittels eines Sprachen-neutralen APIs. Dies erleichtert die Wahl des Generators und reduziert die Entwicklungskosten.