Turbo für schnelle Rechenaufgaben

Einen Prozessorkern (PPE, Power Processor Element) als Manager und acht Prozessorkerne (SPE, Synergistic Processing Elements) zum Rechnen werkeln im IBM-Prozessor PowerXCell 8i. Auf ihm basiert die Beschleuniger-Karte mvXcell-8i von Matrix Vision.

Mit einer Taktfrequenz von 2,8 GHz erreicht die PCIe-x16-Steckkarte eine Rechenleistung von 180 GFLOPS bei Zahlen mit einfacher Genauigkeit und 90 GFLOPS beim Rechnen mit doppelt genauen Zahlen. Die Beschleunigerkarte ist mit einem eigenen Bildspeicher (4 Gbyte DDR-RAM) ausgerüstet, der von Framegrabbern – wie z.B. der mvHYPERION-CLf – per PCIe direkt beschrieben werden kann.

Für den direkten Kameraanschluss verfügt die mvXCell-8i über zwei GigE-Interfaces. Sie kann als Beschleunigerkarte für Windows- oder Linux-Systeme oder auch als eigenständiger Linux-Rechner betrieben werden. Für besonders rechenintensive Anwendungen können sogar mehrere Beschleunigerkarten in einem Rechner arbeiten.

Zum Lieferumfang gehören das Software-Entwicklungspaket Cell Broadband Engine von IBM mit Dokumentation, Bibliotheken und Beispielen sowie die benötigten Treiber für Windows und Linux.