7. MEDIA SUMMIT »Too much info« - und die Auswirkungen auf die Marktkommunikation

Am 27. Februar 2013 war es wieder soweit: Der traditionelle MEDIA SUMMIT lockte mehr als 160 Marketing-Experten und Manager der professionellen Elektronik aus den Messehallen der embedded world in die obere Etage des Messezentrums Nürnberg.

Dort fand inzwischen zum 7. Mal der beliebte Fachvortrag von Prof. Matthias Spörrle und Matthäus Hose statt. Das Thema 2013: "Too much info" - welche Auswirkungen hat die Informationsüberlastung der Elektronik-Entscheider auf Ihre Marktkommunikation?". Die Referenten stellten spannende Marktzahlen, Studien zur Mediennutzung und Tipps für erfolgreiche Marktkommunikation vor.

Ausgehend von einer Statistik, was in nur einer Minute im Internet alles passiert – so werden beispielsweise in jeder einzelnen Minute 86 Millionen Spam-Mails verschickt, während Facebook fast zwei Millionen neue Likes und Kommentare registriert – wurde anschaulich erläutert, mit welcher enormen Informationsüberlastung wir alle inzwischen zu kämpfen haben.

Die Kanalvielfalt sowie die Medienkompetenz wächst – und die mit der Nutzung von neuen Medien verbrachte Zeit steigt. Jedoch bleibt die Nutzungsdauer traditioneller Medien – Fernsehen, Hörfunk, Zeitung & Zeitschriften – stabil. Das führt zu einem starken Anstieg der aufgenommenen Informationsmenge – und zu einem Dilemma: Einerseits wird Werbung immer wichtiger, andererseits gestaltet es sich bei dieser Flut von Informationen immer teurer und schwieriger, überhaupt noch bis in das Bewusstsein seiner Kunden vorzudringen.

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Das war der MEDIA SUMMIT 2013

»Too much info« - und die Auswirkungen auf die Marktkommunikation war das Thema des 7. MEDIA SUMMIT auf der embedded world 2013.

Wie sich also aus der Flut der Informationen hervorheben? Die Referenten warteten mit einer einfachen wie erfolgversprechenden Lösung auf: Denn worauf legen Elektronik-Entscheider Wert, wenn sie sich über Anbieter und Produkte informieren möchten? Auf inhaltliche Qualität, Glaubwürdigkeit und Informationen, auf die sie vertrauen können. Und das können nur Fachmedien bieten. Das bestätigen inzwischen auch zahlreiche Studien unabhängiger Marktforscher: Unter ihnen das Institut für Demoskopie, Allensbach, das IFAK Institut und die AGOF.

Print wirkt – das zeigen nicht zuletzt auch die Ergebnisse der aktuellen LA ELFA 12/13 (LESERANALYSE ELEKTRONIK-FACHMEDIEN). Matthäus Hose: "Laut LA ELFA 12/13 nutzen 98 Prozent der Elektronik‐Entscheider mit Interesse am Fachthema 'Embedded' Fachzeitschriften um sich gezielt über Anbieter, neue Produkte, Mitbewerber oder die Branche zu informieren!"

Und nicht nur das richtige Medium trägt zu erfolgreicher Marktkommunikation bei – auch auf die zielgruppenadäquate Ansprache sollte man achten. Elektronik-Entscheider haben in der Regel einen hohen Bildungsabschluss, sind wertkonservativ, naturwissenschaftlich, kritisch, ehrlich und faktenorientiert. Es lohnt sich, das stets im Hinterkopf zu behalten!

Das ist jedoch noch nicht alles: "Fallen Sie auf!" rät Matthäus Hose. "Denn wer nicht auffällt, geht unter." Setzen Sie auf Nachhaltigkeit und den richtigen Medien-Mix. Denn nach wie vor zählen Elektronik-Fachzeitschriften, Webdienste von Fachmedien wie elektroniknet.de, Messen und Homepages von Herstellern zu den wichtigsten Medien für die B-to-B-Kommunikation. Nutzen Sie diese konsequent.

Bereits letztes Jahr wurde das Fazit gezogen: "Am wichtigsten ist schlussendlich immer der persönliche Kontakt." Und das bestätigte sich auch diesmal wieder, als die Teilnehmer sich nach dem Vortrag im Foyer versammelten, um bei gutem Essen und in entspannter Atmosphäre alte Bekannte und Freunde der Branche zu treffen. Die Wiedersehensfreude war groß – und der eine oder andere neue Kontakt wurde außerdem geknüpft.

Für alle diejenigen, die dieses Jahr leider nicht dabei sein konnten: Merken Sie sich den Februar 2014 vor. Dann wird der MEDIA SUMMIT schon acht.

Das Video zum 7. MEDIA SUMMIT auf der embedded world 2013: