TI senkt Umsatzprognose

Nach Intel und National Semiconductor senkt mit Texas Instruments ein weiterer großer Halbleiterhersteller seine finanziellen Erwartungen für das erste Quartal.

Texas Instruments senkt seine Umsatzprognose für das erste Quartal um zwei bis sechs Prozent. Ursprünglich ging das Unternehmen von einem Umsatz zwischen 3,27 und 3,55 Milliarden Dollar für das erste Quartal 2008 aus. Jetzt beziffert Texas Instruments den Umsatz nur noch mit 3,21 bis 3,35 Milliarden Dollar. Als Grund für den Rückgang wurde in Medienberichten das schwächere Geschäft mit Chips für Handys angegeben.

Kürzlich hatte auch National Semiconductor einen geringeren Quartals-Umsatz erzielt als erwartet. Als Grund wurde ebenfalls die schwächere Nachfrage seitens der Handy-Hersteller genannt.

Von weniger Gewinn für das erste Quartal geht auch Intel aus. Grund ist jedoch den Preisverfall bei NAND-Flash-Speichern. Dies war auch ein Grund, warum das amerikanische Marktforschungsunternehmen iSuppli vor kurzem seine Prognose für den weltweiten Halbleitermarkt 2008 nach unten korrigiert hatte. Ein weiterer Grund war auch die insgesamt schwächere Nachfrage nach Konsumelektronik, die durch die US-Immobilienkrise hervorgerufen war. Deshalb hatte beispielsweise Apple angekündigt, weniger NAND-Flash zu kaufen, als vorhergesagt.