Synopsys will Synplicity

EDA-Hochzeit: Synopsys will Synplicity übernehmen. Die Genehmigungen der Behörden und die Zustimmung der Synplicity-Aktionäre stehen zwar noch aus, dürften allerdings kein Hindernis sein.

Gemäß den Übernahmebedingungen wird Synopsys 8 Dollar pro Synplicity-Aktie zahlen. Dies entspricht einem gesamten Transaktionswert von rund 227 Millionen Dollar. Zudem werden rund 188 Million Dollar netto Kasse übernommen.

»Die Akquisition durch Synopsys erlaubt uns, unser FPGA-Prototyping-Geschäft zu stärken und erfolgreich die immer komplexer werdenden Design-Probleme zu lösen«, sagte Gary Meyers, President und CEO von Synplicity. »Synplicitys Portfolio und Kundenkreis stellt eine ideale Ergänzung für Synopsys dar«, so Aart deGeus, Chairman und CEO von Synopsys zur Übernahme. »Diese Kombination wird unsere Präsenz im System-Marktsegment stärken, unsere Strategie schnelles Prototyping anzubieten Auftrieb verleihen und einen breiteren Kundenkreis im FPGA-Implementierungssektor ansprechen«.

Gary Meyers wird bei Synopsys die Stelle des General Managers einnehmen und Ken McElvain wird Synopys bei der Systemlösungsentwicklung behilflich sein. Die Deutsche Bank Securities agiert bei dem Übernahmeverfahren als Synplicitys exklusiver Finanzberater.

Die Kombination aus den Simulations-Tools, den virtuellen Prototyping-Produkten und der IP von Synopsys mit der Confirma-Plattform von Synplicity, für die funktionelle Verifikation von ASICs, wird laut Synplicity ein Ertragswachstum in dem schnell wachsenden Marktsegment für SoC-Verifikationslösungen zur Folge haben. Durch die Akquisition besteht zugleich die Möglichkeit, der IC-Technologie von Synopsys durch die FPGA-Syntheseprodukte von Synplicity einen Schub zu verpassen.