Stratix III: Alteras schnellste und stromsparendste FPGAs

Die neue Stratix-III-FPGA-Familie von Altera ist auf hohe Leistung und niedrige Leistungsaufnahme getrimmt. Das Motto lautet: die Geschwindigkeit, die benötigt wird, kombiniert mit der minimal möglichen Leistungsaufnahme.

»Die richtige Balance zwischen Geschwindigkeit und Leistungsaufnahme ist entscheidend«, erklärt John Daane, President und CEO von Altera. Altera hat mit Stratix III den Schritt auf 65-nm-Strukturen vollzogen. Denn: »Natürlich bringt der Übergang von 90- auf 65-nm-Strukturen die Vorteile von Moore's Law zum Tragen, sprich steigende Komplexität und höhere Geschwindigkeit«, so Daane weiter. Nur bislang waren die Anwender der Halbleiter gewohnt, dass auch die Leistungsaufnahme sinkt, weil die Core-Spannung ebenfalls nach unten geht. Doch genau das trifft heute nicht mehr so zu. Denn mit kleineren Strukturen steigt die statische Leistungsaufnahme aufgrund von Leckströmen drastisch an.

»Wir haben eine Architektur entwickelt, die beachtliche Möglichkeiten bietet, Strom zu sparen. Mit Stratix III kommt der Anwender somit in den Genuss aller Vorteile, die der Wechsel auf kleinere Prozessstrukturen mit sich bringt: höhere Komplexität, höhere Geschwindigkeit und geringe Leistungsaufnahme«, erklärt Daane weiter.

Im Vergleich zu Stratix II sind die FPGAs von Stratix III um 25 Prozent schneller und »um mindestens eine Geschwindigkeitsstufe schneller als der Baustein der Konkurrenz, der unserem am nächsten kommt«, erklärt Daane stolz. Auch von der Komplexität her müssen sich die Bausteine nicht verstecken. Sie sind mit bis zu 240k Logikelementen ausgestattet und »stellen damit die komplexesten FPGAs der Industrie dar«, formuliert Daane die nächsten Superlative. Außerdem sind bis zu 896 18 Bit x 18-Bit-Multiplizierer, die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 600 MHz arbeiten und bis zu 24 hochleistungsfähige I/O-Bänke integriert.