STMicroelectronics: Schwaches viertes Quartal in Sicht

Nachdem STMicroelectronics den Umsatz im dritten Quartal noch einmal steigern konnte, sind die Aussichten für das vierte Quartal verhalten. Auch die Autokrise schlägt schon auf das Ergebnis.

Der Umsatz von STMicroelectronics ist im dritten Quartal auf 2,455 Mrd. Dollar gewachsen. Im dritten Quartal 2007 hatte der Umsatz (ohne die ausgegründete Speichersparte) noch bei 2,213 Mrd. Dollar gelegen. Das ist ein Wachstum von 10,9 Prozent. Mit den am 2. August hinzugekommenen Einnahmen aus dem Wireless-Joint-Venture mit NXP lag der Umsatz bei 2,696 Mrd. Dollar. Der im August neu hinzugekommene Joint-Venture-Partner Ericsson wir erst ab Januar in der Bilanz auftauchen.

ST konnte im Vergleich zum dritten Quartal 2007 in allen fünf Bereichen Computer, Industrial, Consumer, Automotive und Telekommunikation zulegen. Die schlechte Situation auf dem Auto-Markt schlug sich jedoch in einem 8-prozentigen Rückgang bei Automotive im Vergleich zum zweiten Quartal nieder.

Im operativen Geschäft erzielte ST einen Gewinn von 55 Mio. Dollar. Das unter dem Strich ein Minus von 289 Mio. Dollar steht, liegt an einmaligen Kosten in Höhe von 344 Mio. an dem Flash-Joint-Venture Numonyx, an dem ST einen Anteil von 48,6 Prozent hält. Im dritten Quartal 2007 hatte STMicroelectronics noch einen Gewinn von 187 Mio. Dollar eingefahren.

Für das kommende Quartal geht CEO Carlo Bozotti von einem Umsatzrückgang von bis zu 8 Prozent aus. Bestenfalls werde es ein Nullwachstum geben.