ST:Erste 65-nm-PHYs HDDs

Für den Einsatz in SATA-Systemen hat STMicroelectronics Physical-Layer-Schnittstellen entwickelt, die für die Fertigung auf Basis eines 65-nm-Prozesses ausgelegt sind.

Die mehrnormenfähigen Schnittstellen-IPs (Intellectual Property) vom Typ MiPHY (Multi Interphase PHY) arbeiten mit Übertragungsraten von 3 und 6 GBit/s und entsprechen SATA Gen1, Gen2 und Gen3. Muster sind ab sofort erhältlich.

ST wird die MiPHY-Makrozellen der vierten Generation zusammen mit weiteren Funktionen auf Systems-on-Chip(SoCs) integrieren. Gegenüber den 90-nm-PHY-Implementationen nehmen die 65-nm-MiPHYs um 35 Prozent weniger Fläche ein, die Stromaufnahme sinkt um 30 Prozent. Verbesserungen an der Architektur der Equalizer-, Sender- und Empfängerfunktionen verbessern die Jitter-Toleranz und verringern den senderseitigen Jitter. Damit eignen sich die SoCs für den Einsatz in HDDs für mobile Geräte und in den kostensensiblen Desktop-PCs. 

ST hat in enger Abstimmung mit strategischen Kunden ein komplettes Portfolio an 65-nm-IP entwickelt, zu dem auch ein Lesekanal-IP der nächsten Generation gehört, und will die Funktionsblöcke aus diesem Portfolio nächstes Jahr in die SoCs der nächsten Generation auf 65-nm-Basis integrieren.