Spansion steht zum Verkauf

Der verlustreiche Speicherhersteller steht offenbar kurz vor der Insolvenz. Das Unternehmen strebt jetzt seinen eigenen Verkauf oder eine Fusion an.

Spansion gab bekannt, dass man Partner für einen Verkauf oder eine Fusion suche. Die Gründe für diesen Schritt dürfte der hohe Preisverfall bei Speichern sowie der rückläufige NOR-Flash-Markt sein, auf den sich Spansion spezialisiert hatte.

So richtig gut lief es nie für Spansion. Seitdem das Unternehmen 2003 aus dem Speichergeschäft von Fujitsu und AMD hervorgegangen war, gab es kein Jahr, in dem Spansion Gewinne vorweisen konnte.

Im vergangenen Jahr hatte Spansion einen Kurswechsel versucht und wollte seine Mirror-Bit-Technologie, die bis dahin auf den NOR-Flash-Markt beschränkt war, auch bei NAND-Flash einsetzen sowie DRAMs in Servern ersetzen.

Im Juni musste Spansion 500 seiner 9500 Mitarbeiter entlassen.

Als möglicher Fusionspartner könnte Spansions größter Konkurrent Numonyx in Frage kommen. Allerdings ist nicht bekannt, ob Numonyx Interesse an einer Übernahme hat und ob das Unternehmen die finanziellen Mittel aufbringen kann.