Spansion: Neue Ideen für SIM-Karten

Auf seinen ORNAND-Speichern kann Spansion einen großen Logikbereich integrieren und damit erstens die Sicherheitsfunktionen unterbringen und zweitens die Speicherkapazität der SIM-Karten nach oben treiben: bis 2008 auf 264 MByte.

Die neuen 90-nm-ORNAND-Typen, die auf Basis der MirrorBit-Technik zwei Bits pro Zelle speichern, erweitern die Speicherdichte auf den SIM-Karten um den Faktor 1000. »Die Kombination aus hoher Speicherdichte und auf dem Chip integrierten Sicherheitsfunktionen ist der wichtige Unterschied zu allen derzeit verfügbaren Alternativen. Damit entwickelt sich die SIM-Karte zur Umsatzquelle für die Operators«, freut sich Jean-Marc Julia, Vice President und General Manager von Spansion EMEA.

Er ist überzeugt, mit diesem Ansatz das Problem der Zuständigkeit für die Sicherheit des Contents im gesamten Ökosystem gelöst zu haben. Die Hersteller von Handys profitierten davon, dass sie auf spezielle Zielgruppen zugeschnittenen Content bieten könnten, die Karten-OEMs könnten ihre Inhalte sicher speichern und den Operatoren stehe genügend Kapazität zur Verfügung, um den Anwendern umfangreiche Adressbücher und weitere Services zu bieten.

Für den Logikbereich der neuen Chips hat Spansion den ARM7SC100 ausgewählt, der sich durch eine geringe Stromaufnahme auszeichnet. Ihn unterstützt zusätzlich eine dedizierte Krypto-Engine.

Ein ausführlicher Bericht über das Thema ist in der Ausgabe 7 der »Markt & Technik« vom 17. Februar auf Seite 1 zu finden.