SiliconBlue: Low-Power-FPGAs für Handheld-Applikationen

Während sich die etablierten FPGA-Hersteller ein Wettrennen bezüglich der Komplexität liefern, hat das Start-up-Unternehmen SiliconBlue einen anderen Ansatz gewählt: »Wir setzen konsequent auf Low-Power«, so John Birkner, Vice President Strategic Marketing von SiliconBlue.

Wer sich in einem robusten Marktumfeld als Start-up behaupten will, muss etwas Besonderes bieten. Genau das könnte jetzt Silicon Blue im FPGA-Bereich gelingen, denn das junge Unternehmen will ein Marktsegment besetzen, das die großen Hersteller bislang nicht bedienen, und zwar den Bereich der Low-Power-FPGAs. Dieses Marktsegment wird nach Angaben von Semico Research äußerst rapide wachsen. Der Umsatz mit diesen Applikationen wird demnach bis 2010 auf mehr als 650 Mio. US-Dollar steigen. Zu den Anwendungsgebieten von Low-Power-FPGAs gehören Smartphones, PMPs (Portable Media Player), Digitalkameras, mobile Internet-Geräte, PNDs (Personal Navigation Devices), POS-Systeme (Point of Sale) im Handheld-Format, medizinische Instrumente, Lernspielzeug und Flash-Camcorder. »Stromverbrauch und Preis stellten schon seit den Anfangstagen der Industrie für programmierbare Logikbausteine wichtige Faktoren dar. Obwohl es an Bemühungen zur Verbesserung dieser Eigenschaften nicht gemangelt hat, können traditionelle FPGAs den Stromverbrauchs‑ oder Kosten-Anforderungen von Handheld-Produkten meist nicht gerecht werden«, so Rich Wawrzyniak, Senior Analyst bei Semico Research.