Rohm: Neues Designzentrum in Deutschland

Der japanische Halbleiterhersteller Rohm will näher an seinen europäischen Kunden entwickeln und gründet deshalb ein Designzentrum in Deutschland.

Das neue »European Design Centre« hat seinen Betrieb bereits am 1. September aufgenommen. Angesiedelt wurde es in Wilich-Münchheide, wo Rohm bereits eine Service- und Verkaufsniederlassung betreibt.

Das 15-köpfige Entwicklungsteam um den technischen Direktor Michael Davis hat am 1. September seine Arbeit in Wilich-Münchheide aufgenommen.

Von dem neuen Designzentrum erhofft sich Rohm eine größere Nähe zum europäischen Markt, speziell zum Automotive- und Handy-Markt. Zu den »Produktentwicklungs-Aktivitäten« zählen LCD- und LED-Treiber, Power-Management-ICs, Automotive-Treiber, EEPROMs, Sensoren und Produkte für die allgemeine Beleuchtung. Die entwickelten ICs sollen zum Beispiel in Handys, Motoransteuerungen, im Power-Management für die Konsumelektronik und Weiße Ware sowie für LED-Beleuchtungen in Autos und Gebäuden zum Einsatz kommen.