Rapid-Prototyping mit FPGAs

Leistungsfähige FPGAs machen heute die Entwicklung komplexer Hardware einfacher als je zuvor. Klassische Evaluierungs- und Prototyping-Boards stoßen dabei dank mangelnder Flexibilität jedoch an ihre Grenzen.

Festverdrahtete, vordefinierte Interfaces auf Evaluierungsboards behindern das Prototyping FPGA-basierender Systeme - die Stärke der programmierbaren Bauteile liegt schließlich in ihrer Flexibilität. Anwendungsspezifische Schnittstellen sollten sich entsprechend einfach integrieren lassen.

Eine mögliche Lösung des Problems glaubt Hitex mit »Tanto2-FPGA« gefunden zu haben. Dieses Rapid-Prototyping-System soll eine flexible Implementierung und den einfachen Zugang zu allen Signalen eines FPGAs ermöglichen.

Über ein Test- und Mess-Board und ein Logikanalysatorboard bietet diese Hardwareplattform die Möglichkeit, alle Signale zu beobachten. Mit Hilfe des programmierbaren Bausteins »Stratix II« lassen sich, so Hitex, Designs mit etwa 3 Millionen ASIC-Gattern, Schnittstellen wie LVDS und entsprechenden Taktfrequenzen entwickeln. Diverse I/O-Verbindungen, die beispielsweise geeignet sind, einen Tracebus für Debug-Funktionen herauszuführen, haben das Potenzial, die Test- und Verifikationsphase zu erleichtern.