Rambus baut Stellen ab

Der kalifornische Speicher-Entwickler will bis zum Jahresende jede fünfte Stelle abbauen. Grund sind anhaltende Verluste.

Rambus will bis zum Jahresende 90 Stellen abbauen. Das entspricht gut 20 Prozent der Belegschaft. Neben anderen Maßnahmen zur Kostensenkung  will Rambus rund 17 Millionen Dollar pro Jahr sparen. Nach dem Stellenabbau wird das Unternehmen noch 340 Mitarbeiter beschäftigen.

Rambus musste zuletzt einen stetigen Umsatzrückgang hinnehmen. So sank der Umsatz im zweiten Quartal um rund 10 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal und um fast 25 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2007. Auch der Verlust im operativen Geschäft erhöhte sich auf zuletzt 16,9 Mio. Dollar im zweiten Quartal.

Die Einnahmen von Rambus stammen zum größten Teil aus Patent-Gebühren für die Verbindungen zwischen Speicherbausteinen und den dazugehörigen Controllern. Die Einnahmen aus den Lizenzgebühren sind innerhalb des letzten Jahres um rund 18 Prozent auf 32 Millionen Dollar zurückgegangen. Rambus hält zum Beispiel die Patente für die XDR- und XDR2-Architektur, die bei DRAM-Bausteinen verwendet werden.

In letzter Zeit war Rambus wegen rechtlicher Streitigkeiten um Lizenzgebühren mit Hynix in die Schlagzeilen geraten.