Qimonda: Scheidung als Motivationsförderung

Wie gut Infineon und insbesondere die neue Qimonda als selbständige Speichersparte im weltweiten Wettbewerb positioniert sind, wussten bisher wohl nur die wenigsten der geplagten Aktionäre.

»Wir haben den technologischen Rückstand aufgeholt und sehen uns jetzt wieder an zweiter Stelle hinter Samsung«, sagt Kin Wah Loh, der den Speicherbereich von Infineon seit Sommer 2005 leitet und Chef der neuen Qimonda werden wird.

Erste Muster der 75-nm-DRAMs fertigt Qimonda bereits. Optimistisch stimmt ihn außerdem, dass es der Speichersparte gelungen sei, das Produktspektrum zu diversifizieren. Qimondas Angebot reicht inzwischen über DRAMs für PCs weit hinaus: DRAMs für Server, Netzwerkinfrastruktur, die mobile Kommunikation, Consumer- und Grafikanwendungen würden dazu führen, dass der durchschnittliche Verkaufspreis steige.

Damit will Qimonda die derzeit etwas missliche Situation zum Besseren wenden: Das Unternehmen liegt zwar, gemessen in gelieferten Bits, weltweit an zweiter Stelle, gemessen am Umsatz aber nur an vierter.

Mehr über die neue Qimonda lesen Sie auf Seite 1 der »Markt&Technik«-Ausgabe 14 vom 7. April.