Qimonda: Hilft die Mutter doch?

Bei den Verhandlungen über die Zukunft von Qimonda soll Infineon nun doch dazu bereit sein, seine kurz vor der Insolvenz stehende Speicher-Tochter Qimonda finanziell zu unterstützen.

Aus einem Bericht des »Focus« geht hervor, dass dieses überraschende Zugeständnis Infineons in Zusammenhang mit Qimondas Verhandlungen mit dem Land Sachsen steht. Das Magazin beruft sich bei seinen Informationen auf »Verhandlungskreise«. Als mögliche Summe werden 50 Millionen Euro genannt. Das Land, das derzeit an einem Rettungsplan für Qimonda arbeitet, fordere allerdings noch mehr Unterstützung.

Tatsächlich dürften angesichts der hohen Verluste von Qimonda die erwähnten 50 Mio. nicht lange vorhalten. 

Noch vor einer Woche hatte Infineon-Chef Bauer eine Unterstützung von Qimonda abgelehnt. Infineon kämpft derzeit selbst mit einem schwierigen Marktumfeld und Verlusten. Das Unternehmen kommentierte den Focus-Bericht nicht.