Qimonda findet vorerst keinen Investor

Wie die Sächsische Zeitung berichtet, glaubt Insolvenzverwalter Jaffé »definitiv nicht« daran, dass Qimonda bis Ende März einen Investor findet.

Die Sächsische Zeitung beruft sich bei ihrem Bericht auf Kreise der Kanzlei von Insolvenzverwalter Michael Jaffé.

Zwar gäbe es aus China und auch Europa Interesse an Qimonda, allerdings liege kein konkretes Angebot vor. Solch ein Angebot wurde allerdings ursprünglich als Bedingung für die Weiterführung von Qimonda über den 31.
März hinaus genannt.

Insolvenzverwalter Jaffé soll derzeit an einem Plan zur Zwischenfinanzierung von Qimonda arbeiten, damit die Geschäfte auch im April noch weiterlaufen können. Das würde dem Bericht zufolge allerdings nur noch mit einer weiter verkleinerten Belegschaft passieren.

Schon im Februar hatte Qimonda gesagt, dass sich die Verhandlungen möglicherweise länger als bis zum 31. März hinziehen könnten und man daher einen Verkauf von Unternehmensbeteiligungen anstrebe.

Am Freitag wollen sich Sachsens Ministerpräsident Tillich und EU-Kommissionspräsident Barroso treffen, um über Qimonda zu sprechen.